Johann Peter Pauls

1772 - 1852(?)

Geheimer Rat, Publizist

Johann Peter Pauls (1782–n. d.), Arzt und Philologe und Regierungsrat in Koblenz, gab 1825 gemeinsam mit seinem Freund Christian Gottfried Nees von Esenbeck (1776–1858) und dessen Sohn Karl unter dem Titel Mittheilungen aus der Geschichte und Dichtung der Neu-Griechen eine zweibändige Teilübersetzung von Claude Fauriels Chants populaires de la Grèce moderne (1824/25) heraus. Pauls selbst besorgte vermutlich nur die Übersetzung der französischsprachigen Texte, also der Einleitung Fauriels, die im ersten Band erschien, sowie der Kommentare zu den einzelnen Liedern. Die Volkslieder, die im zweiten Band der Sammlung erschienen (Klephtische und andere historische Gesänge, dann Lieder vom Suliotenkrieg), wurden von Christian Gottfried Nees von Esenbeck (1776–1858) und dessen Sohn Karl übersetzt.

Zitierweise

Marco Hillemann, »Johann Peter Pauls«, in: Alexandros-Andreas Kyrtsis und Miltos Pechlivanos (Hg.), Compendium der deutsch-griechischen Verflechtungen, 09.09.2020, URI: https://comdeg.eu/compendium/artikel/94845/.

Metadaten

Artikeltyp Person
Verfasser*in Marco Hillemann
Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Sprache Deutsch

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