
Online-Compendium
der deutsch-griechischen Verflechtungen
Das Online-Compendium (ComDeG)
ist ein frei zugängliches, multiperspektivisches Referenzwerk für die deutsch-griechische Geschichte seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Diese bilaterale Geschichte soll als schon immer verflochten in europäischen transnationalen Interaktionen, Interpretationen und Übersetzungen erkennbar werden.
Das ComDeG umfasst zum einen die Essays, Artikel und Dossiers des Compendiums der deutsch-griechischen Verflechtungen, das vom Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) mit dem Institut für Griechisch-Deutsche Beziehungen (EMES) der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen in Kooperation erarbeitet wird. Zum anderen beinhaltet das Informationsangebot die Wissensbasis des CeMoG mit Daten zu Personen, Institutionen, Objekten, Ereignissen, Wirkungsorten, Kontaktzonen und Vermittlungspraktiken sowie die damit vernetzten Sammlungen bibliographischer Einträge.
So erhalten Forscher*innen, Student*innen und allgemein Interessierte ein Werkzeug, das den Facettenreichtum der deutsch-griechischen Beziehungen dokumentiert und die Erforschung ihrer Geschichte(n) unterstützt. Weiterlesen
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Essays im Fokus
Griechisch-deutsche Chorbeziehungen (1980-2021)
Das Gesamtthema „Griechisch-deutsche Chorbeziehungen“ lässt sich in zwei Einzelkategorien unterteilen: zum einen die Kategorie „Griechische Chöre in Deutschland bzw. deutsche Chöre in Griechenland“, zum anderen – unabhängig von aller Migrationsthematik – den Themenbereich „Gegenseitige Kommunikation, gegenseitiger Austausch und gemeinsame Programmvorhaben griechischer und deutscher Chöre“. Ziel dieses Essays ist, griechisch-deutsche Chöre von ihrer Gründung an bis zum Jahr 2021 zu erfassen, zu beschreiben, auf sie aufmerksam zu machen, die griechisch-deutschen Austauschaktivitäten und deren Bedeutung für das Chorleben beider Länder ins Licht zu rücken und damit die Schaffung eines Kommunikationsnetzes im Dienste des Ausbaus griechisch-deutscher Chorbeziehungen zu unterstützen.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
Όψεις της Κίνας στη νεοελληνική ιστοριογραφία του 19ου αιώνα: «Η Σινική Αυτοκρατορία» στις Ιστορίες των ανθρωπίνων πράξεων (1830-32) του Κωνσταντίνου Κούμα και οι γερμανικές της επιρροές
Το δοκίμιο εντάσσεται στο πλαίσιο μιας πρώτης απόπειρας χαρτογράφησης και ανάλυσης των όψεων της Κίνας στην ιστορία της νεοελληνικής ιστοριογραφίας και των ιδεολογικών τους πτυχών. Επικεντρώνεται κατά μείζονα λόγο στην απεικόνιση της Κίνας στο 12τομο έργο, Ιστορίαι των ανθρωπίνων πράξεων (1830-1832), του νεοέλληνα διαφωτιστή Κωνσταντίνου Κούμα (1777-1836), μία από τις σημαντικότερες νεοελληνικές Γενικές Ιστορίες του 19ου αιώνα, και στις επιρροές της από τη γερμανική ιστοριογραφία. Τα ερωτήματα που εξετάζονται στο δοκίμιο αφορούν τις πηγές του Κούμα, στις οποίες συγκαταλέγονται εξέχοντες γερμανοί ιστορικοί και σινολόγοι του 18ου και 19ου αιώνα (Klaproth, Eichhorn, Herder), και στον τρόπο με τον οποίο ο Κούμας αντλεί στοιχεία για την Κίνα από το έργο τους· καθώς και στη στάση του Κούμα απέναντι σε ζητήματα που παρουσιάζουν ιδεολογικό, πολιτικό και θρησκευτικό ενδιαφέρον όπως είναι, για παράδειγμα, η αποτίμηση του πατριαρχικού, αυτοκρατορικού πολιτεύματος της Κίνας, της κινέζικης αισθητικής και γλώσσας, καθώς και των κινέζικων θρησκευμάτων. Σε αυτά τα πλαίσια διερευνάται η επίδραση των αρχών του ευρωπαϊκού Διαφωτισμού στο έργο του Κούμα καθώς και η πρόσληψη σχημάτων αντιδιαστολής Ανατολής-Δύσης που διέπουν τη σκιαγράφηση της Κίνας στη δυτική ιστοριογραφία.
Artikel im Fokus
Johann Georg von Hahn
Johann Georg von Hahn (1811–1869) spielte nicht nur als Jurist, sondern auch als Diplomat, Ethnologe und Übersetzer eine wichtige Vermittlerrolle zwischen dem deutsch- und griechischsprachigenPaul Mitzschke
Paul Gottfried Mitzschke (1853–1920) war ein deutscher Historiker, Archivar und Übersetzer neugriechischer Literatur. Nach dem Studium der Philologie und Geschichte in Leipzig, Göttingen unDossiers im Fokus
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
