Die Essays des Compendiums gliedern sich in Mikrogeschichten (narrative Detailuntersuchungen und Fallanalysen), Makrovorgänge (Praktiken und Netzwerke, Policies und Strukturen), Metanarrative (Konzepte, Deutungsmodelle, Stereotype) und Präsentationen (etwa Projektvorhaben bzw. Rezensionen).
Die enzyklopädischen Artikel liefern Kurzporträts von Personen, Institutionen, Medien, Objekten und Orten der deutsch-griechischen Verflechtungen.
In den Dossiers werden ausgewählte Essays und Artikel so zusammengebracht, dass sie eine kompakte Übersicht über bestimmte thematischen Schwerpunkte geben.
Neue Essays
Από το Λυκόφως των Θεών στο Λυκόφως των Χρεών· ιστορία, μύθος και αφήγημα
Ο σταντ-απ κωμικός και λιμπρετίστας Δημήτρης Δημόπουλος καταγράφει τις ελληνογερμανικές διασταυρώσεις που έφεραν το είδος της «όπερας σε παράφραση» από το Βερολίνο στην Αθήνα, μέσω του Βέρντι, του Ροσσίνι και του Σούμπερτ. Στο δοκίμιο παρουσιάζεται τόσο η πορεία των ελλήνων δημιουργών από τη Γερμανία στην Ελλάδα όσο και μια σύντομη περιγραφή της δημιουργίας της σκηνικής, λογοτεχνικής και μουσικής δραματουργίας της όπερας Λυκόφως των Χρεών, μιας όπερας που βασίζεται στο Λυκόφως των Θεών του Βάγκνερ και στην οποία γίνεται μια απόπειρα να ανιχνευθούν οι σχέσεις των δύο κρατών από την ίδρυση του νεοελληνικού κράτους μέχρι τις μέρες μας.
Η επιδημία πανώλης στον Πόρο το 1837: Φόβος, συγκρούσεις, παιχνίδια εξουσίας και πόλωση για μια βέβαιη καταστροφή που δεν συνέβη
Λίγα μόλις χρόνια μετά την ανακήρυξη της Ελλάδας σε ελεύθερο ανεξάρτητο κράτος ξέσπασε σοβαρή επιδημία πανώλης στο νησί του Πόρου, ελάχιστα ναυτικά μίλια από τις βορειο-ανατολικές ακτές της Πελοποννήσου. Η αντιμετώπισή της αποτέλεσε πρόκληση για τον νεαρό μονάρχη Όθωνα που έπρεπε να αποδείξει με τη νεοσυσταθείσα κυβέρνησή του και τους Βαυαρούς αξιωματούχους του ότι ήταν σε θέση να βάλει το νεόκοπο κράτος στην τροχιά της υγειονομικά «πολιτισμένης» Δυτικής Ευρώπης, δημιουργώντας μια σαφή διαχωριστική γραμμή με την «απολίτιστη», οπισθοδρομική, «βρόμικη» Ανατολή. Η πρόκληση αυτή θα φέρει στην επιφάνεια τις διαφορετικές αντιλήψεις και νοοτροπίες των ξένων Βαυαρών και των αυτόχθονων Ελλήνων που θα οδηγήσουν σε αντιδράσεις και συγκρούσεις τα θεσμικά όργανα της Κυβέρνησης και τους υπαλλήλους της με τους γιατρούς και την κοινωνία του Πόρου σε μια περίοδο σοβαρής υγειονομικής κρίσης, που φλέρταρε με την καταστροφή.
Der Brecht der Linken und der Dichtung im Griechenland der 50er Jahre
Die Studie bietet einen Überblick über die Brechtrezeption am griechischen Theater der 1950er Jahre und die Auswirkungen, die dies kulturelle Ereignis auf die griechisch-deutschen Verflechtungen zeitigte. Sie stellt dabei die Inszenierung des Kaukasischen Kreidekreises durch Karolos Koun von 1957 als Schlüsselereignis in den Mittelpunkt und gliedert es in den historischen und kulturellen Kontext dieser Tage ein. Die grundsätzliche hermeneutische Linie der Studie ist an der Antinomie innerhalb der griechischen Intelligenz, nämlich zwischen der politischen Dimension Brechts und seiner überlegenen Ästhetik, d.h. zwischen dem Linken Brecht und dem Poeten Brecht festgemacht. Auf der Ebene der griechisch-deutschen Beziehungen wird den politischen und kulturellen bzw. kulturpolitischen Verbindungen Griechenlands mit West- und Ostdeutschland sowie der Einwirkung dieser internationalen Kontakte auf die Brechtrezeption in Griechenland nachgegangen. Die Studie zeigt die gemeinsamen Schnittmengen zwischen der einheimischen Linken und den kulturpolitischen Ambitionen Ostdeutschlands und macht daneben darauf aufmerksam, wie die politischen und ästhetischen Desiderate, die die Brechtrezeption ins Leben rief, mit breiter gelagerten sozialpolitischen Dimensionen der Nachkriegszeit korrespondierte. Schließlich wird ein Überblick über die Vielfalt der Facetten und Ausformungen Brechts und der Brechtrezeption in Griechenland von der Moderne bis zur Postmoderne bereitgestellt.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
Neue Artikel
Nikolas Kerestetzopoulos-Koursis
Promotion Nikolas Kerestetzopoulos-Koursis (1896-;) war von 1922 bis 1925 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben. Fakultät: Medizinische Fakultät Hauptfach: NeurolRoland Hampe
Roland Hampe (1908–1981) war ein deutscher Archäologe und Übersetzer griechischer Literatur. Der Sohn des Historikers Karl Hampe studierte zunächst Jura, Neuere Geschichte und NationalökoLouise Helene La Costa
Louise Helene La Costa (Lebensdaten unbekannt) trat zwischen 1973 und 1977 als Übersetzerin mehrerer Gedichtsammlungen des seit 1967 in Hamburg lebenden Philologen und Lyrikers Thodoris VlachodimitriNeue Dossiers
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
