Die Essays des Compendiums gliedern sich in Mikrogeschichten (narrative Detailuntersuchungen und Fallanalysen), Makrovorgänge (Praktiken und Netzwerke, Policies und Strukturen), Metanarrative (Konzepte, Deutungsmodelle, Stereotype) und Präsentationen (etwa Projektvorhaben bzw. Rezensionen).
Die enzyklopädischen Artikel liefern Kurzporträts von Personen, Institutionen, Medien, Objekten und Orten der deutsch-griechischen Verflechtungen.
In den Dossiers werden ausgewählte Essays und Artikel so zusammengebracht, dass sie eine kompakte Übersicht über bestimmte thematischen Schwerpunkte geben.
Neue Essays
«Shenzi Ulaya» ─ Ελληνογερμανικές Διασταυρώσεις: Από τον Σιδηρόδρομο της Βαγδάτης στην Αποικία της Γερμανικής Ανατολικής Αφρικής
Κατά το διάστημα 1871 έως 1941 καταγράφονται ελληνο-γερμανικές διασταυρώσεις στο περιθώριο της επίσημης ελληνικής και γερμανικής ιστοριογραφίας. Μεταξύ 1900 και 1914, αυτές αναδύονται ως επί το πλείστον ενόψει των αποικιοκρατικών προγραμμάτων έργων υποδομής του Γερμανικού Ράιχ στην Οθωμανική Αυτοκρατορία και στη Γ.Α.Α. (σιδηροδρομική γραμμή της Βαγδάτης, κεντρικός σιδηροδρομικός σταθμός). Και στα δύο έργα οι Έλληνες, ως υπεργολάβοι, κατέληξαν να είναι απαραίτητοι για τις γερμανικές κατασκευαστικές εταιρείες. Παρότι ήταν η μεγαλύτερη ευρωπαϊκή μειονότητα στην αποικιακή κοινωνία της Γ.Α.Α., οι Έλληνες, θεωρούμενοι ως «κατώτεροι λευκοί», κατέλαβαν μια ενδιάμεση θέση στη συγκρουσιακή κλίμακα αποίκων-αποικιοκρατούμενων, ιδίως στο πλαίσιο της εργασίας, γεγονός που ρίχνει νέο φως στις ελληνο-γερμανικές διασταυρώσεις.
Μετάφραση από τα γερμανικά: Άκης Παραφέλας
Finanzkrise und deutsch-griechische Beziehungen: Wie sich nach 2010 das Image Deutschlands in der griechischen Presse verändert hat
Die Darstellung des Makroprozesses der Darstellung Deutschlands in der griechischen Presse nach 2010 und des Beginns der Finanzkrise in Griechenland konzentrierte sich – mit den Werkzeugen der Kritischen Diskursanalyse und der Korpuslinguistik– auf das, im Vergleich zu den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts, abweichende Image Deutschlands in den griechischen Zeitungen, ein Ergebnis der von Deutschland eingenommenen Rolle bei der Bewältigung der griechischen Finanzkrise. Griechische Zeitungen revidierten ihre Darstellung Deutschlands, der Hauptstütze der Europäischen Union; das positive Image eines Landes, das die europäische Integration förderte, wandelte sich zu einem negativen Bild und zu einer Deutung als Land, das Europa unterwerfen wolle und dessen Motive den politischen Entscheidungen des Zweiten Weltkriegs entsprachen. Dieses Bild wurde durch spezifische Sprachstrategien erzeugt, deren Ziel es war, bestimmte Ideologien zu reproduzieren und damit Einfluss auf die Leserschaft zu nehmen. So entstand eine dialektische Beziehung zwischen dem Diskurs und seinem sozialen und politischen Kontext, so dass dieses Image Deutschlands einen entscheidenden Einfluss auf die Beziehungen und das herrschende Klima zwischen den beiden Ländern und ihren Bürgern hatte.
Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsingas
Επαναστάσεις ενάντια στην «Τάξη Πραγμάτων της Βιέννης» γύρω στο 1820
Το άρθρο ασχολείται με το ευρύτερο πλαίσιο της ελληνικής επανάστασης, ιδίως με τις επαναστάσεις στη Δυτική Μεσόγειο και με την Τάξη Πραγμάτων της Βιέννης. Σκιαγραφεί αντιτιθέμενες ερμηνείες της ειρήνης μετά το 1815 και υποδεικνύει την κατ’ αρχήν αμφιταλάντευση μεταξύ του φόβου της επανάστασης και μιας (περιορισμένης) προθυμίας για μεταρρυμίσεις.
Μετάφραση από τα γερμανικά: Ιωάννα Μεϊτάνη
Neue Artikel
Άντολφ Έλλισεν
Ο Γκέοργκ Άντον Άντολφ Έλλισεν (Georg Anton Adolf Ellissen, 1815–1872) ήταν γερμανός φιλόλογος, βιβλιοθηκάριος και φιλελεύθεKarl Dieterich
Karl Dieterich (1869–1935) war ein deutscher Byzantinist und Neogräzist. Bereits vor der Aufnahme seines Studiums an der Berliner Universität, wo er 1890-95 vergleichende SprachwissenschaftFelix Karlinger
Felix Karlinger (1920–2000) war ein deutscher Romanist und Volkskundler, der sich u.a. als Übersetzer und Herausgeber griechischer Märchen betätigte. Der Sohn des Kunsthistorikers Hans KarNeue Dossiers
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
