ΕΠΙΤΟΜΗ

Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.

Νέα δοκίμια

Philhellenismus als Ausdruck von Weltflucht, Ästhetik und Intellektualität am Beispiel der Kaiserin Elisabeth von Österreich

Vor allem im letzten Jahrzehnt ihres abwechslungsreichen Lebens hatte Griechenland einen besonderen Platz im Herzen von Kaiserin Elisabeth. Ziel dieses Beitrags war es, die geistige Strömung des Philhellenismus in einen Zusammenhang mit Elisabeths Person und ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu bringen. In ihren Gedichten, auf ihren Reisen, bei ihrem Sprachstudium und nicht zuletzt in ihrer Beziehung zu großen griechischen Intellektuellen am Ende des 19. Jahrhunderts erleben wir die Kaiserin aufgrund neu bearbeiteter Quellen erstmals als eine Privatperson und entdecken ihre tiefe Menschlichkeit, die lange Zeit in Büchern und Filmen ignoriert worden ist.

Neuvermittelte Zugänge zur Hegelschen Philosophie über die Rezeption des Werks von John McDowell in Griechenland

Von der kritischen Aneignung von Elementen der Frankfurter Schule bis zu den Lesarten der Phänomenologie des Geistes, die auf der anthropologischen Sichtweise von Alexandre Kojève aufbauen, sind die griechischen Philosophen des 20. Jahrhunderts über vielerlei Zugangswege mit der Tradition des deutschen Idealismus vertraut. In der vorliegenden Arbeit wird das Wiederaufflammen des Interesses am Übergang von den Thesen Kants zu jenen Hegels anhand der Untersuchung weitgehend analoger Positionen auf dem Boden der erkenntnistheoretischen Problematik heutiger analytischer Philosophie überprüfend nachvollzogen. Insbesondere wird der Verlauf der Rezeption des Werks Mind and World und weiterer, neuerer Arbeiten von John McDowell beschrieben, ebenso aber auch der Interpretation von Texten des deutschen Idealismus, die er unter Bezugnahme auf bis heute andauernde Diskussionen ins Gespräch bringt. Diese Diskussionen ermöglichen die Bearbeitung neuer, allgemeinerer Auseinandersetzungen mit dem philosophischen Erbe der jüngeren Vergangenheit und machen den Weg frei für eine kreative Konvergenz analytischer und kontinentaler philosophischer Methoden.

Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler

Akteur:innen deutsch-griechischer Übersetzungskulturen: aus dem Griechischen ins Deutsche

Den Ausgangspunkt des hier vorgestellten Forschungsprojektes bildete die Feststellung, dass die beiderseitigen Übersetzer:innen nach wie vor zu den ‚großen Unbekannten‘ der deutsch-griechischen Verflechtungen gehören, obwohl ihre Bedeutung für den transnationalen Transfer von Wissen, Ideen und Meinungen unumstritten ist. Das Ziel des Projektes bestand darin, diese Vermittlergruppe in kollektivbiographischer Perspektive zu untersuchen.

Auf deutscher Seite standen die ersten Verbindungen mit dem modernen Griechenland und der neugriechischen Sprache zu Beginn des 19. Jahrhundert im Zeichen philhellenischen Engagements und literarisch-wissenschaftlicher Interessen. Bei den Übersetzer:innen dieses Zeitraums handelte es sich vorwiegend um klassische Philologen und andere Personen mit altphilologischer Ausbildung. Im weiteren Verlauf des Jahrhunderts wurde diese Übersetzergruppe durch die ersten Neogräzisten, Sprachlehrer:innen und Menschen mit bilateralen Lebens-, Bildungs- und Berufswegen ergänzt.

Die deutsch-griechischen Beziehungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren von der Erfahrung zweier Weltkriege und multipler Krisen, aber auch von zunehmenden institutionellen Verflechtungen geprägt, an denen die Übersetzer:innen dieses Zeitraums vielfach partizipierten. So waren viele von ihnen als Archäologen, Lehrer, Sprach- oder Kulturmittler zumindest zeitweise an deutschen Institutionen in Griechenland oder an griechenlandbezogenen Einrichtungen in Deutschland tätig, wodurch zugleich ihre übersetzerische Tätigkeit geprägt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg spaltete sich das griechisch-deutsche Übersetzungsfeld in unterschiedliche Teilbereiche auf, die einerseits der politischen Teilung des deutschsprachigen Raumes in Ost und West, andererseits der Entstehung eines deutschsprachigen und eines griechischsprachigen Übersetzungsraumes entsprachen. Zu den parallelen Entwicklungen dieser Räume zählt etwa die starke Zunahme weiblicher Übersetzerinnen, aber auch die zunehmende Anzahl von Übersetzer:innen mit griechischem oder deutsch-griechischem Familienhintergrund und/oder interkulturellen Lebens- und Berufswegen. Ein besonderes Merkmal der ostdeutschen Übersetzungskultur stellte, abgesehen von der politischen Einbettung des Übersetzungsbetriebs, die Vielzahl kollaborativer Übersetzungsprojekte dar, die üblicherweise von der Zusammenarbeit griechischer und deutscher Muttersprachler geprägt war. Im westdeutschen Zusammenhang entwickelten sich die Lehrstühle der universitären Neogräzistik und die griechischen Zweigstellen von Kultur- und Bildungsinstituten wie dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Goethe Institut oder den Deutschen Schulen zu wichtigen Ausbildungs- und Produktionszentren der griechisch-deutschen Übersetzung. Der 1982 gegründete Romiosini Verlag stellte für lange Zeit die wichtigste Vermittlungsinstanz griechischer und griechenlandbezogener Bücher im deutschsprachigen Raum dar und fungierte zugleich als Zentrum eines breit gefächerten Übersetzungsnetzwerks.

In den vergangenen 30 Jahren haben sich viele der vorerwähnten Trends entweder verstetigt oder gar verstärkt, wobei vor allem das zunehmend interkulturelle Bildungs- und Berufsprofil der Übersetzer:innen hervorzuheben ist. Zu einem Anwachsen der systematischen oder gar hauptberuflichen Übersetzer:innen ist es allerdings im Unterschied zu den Entwicklungen auf der deutsch-griechischen Übersetzungsseite auch in diesem Zeitraum nicht gekommen. Die Gründe hierfür dürften in der begrenzten Aufnahmebereitschaft des deutschen Buch- und Literaturmarktes für ‚kleinere‘ Literaturen und Sprachen, aber auch in den „verpassten Chancen“ bisheriger Förderinitiativen und letztlich wohl auch in der oftmals akzidentiellen Verbindung der jeweiligen Personen mit der Übersetzung sein. Zugleich stellt die Übersetzung zwischen den Sprachen und Kulturen auch heute noch für viele der daran beteiligten Personen eine Berufung dar, was in den letzten Jahren zu einer verstärkten Selbstorganisation und Vernetzung der Übersetzer:innen untereinander geführt hat.

Νέα άρθρα

Catina Typaldo Catina Typaldo (wahrscheinlich: Aikaterini Typaldou) übersetzte 1938 das Libretto der griechischen Oper Der Ring der Mutter (Το δαχτυλίδι της μάνας) von Manolis Kalomiris nach
Isidora Rosenthal-Kamarinea Die Neogräzistin Isidora Rosenthal-Kamarinea (1918–2004) gehörte als Hochschullehrerin, Publizistin und Übersetzerin neugriechischer Literatur zu den wichtigsten griechisch-deutschen Kulturverm
Athanassios DomenikosPromotion Athanassios Domenikos (1898-;) war von 1927 bis 1942 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben. Fakultät: Medizinische Fakultät Hauptfach: Pathologie Som

Νέοι φάκελοι

Ελληνογερμανικές διασταυρώσεις στα χρόνια του Όθωνα

Δεν υπάρχει άλλη περίοδος της νεότερης και σύγχρονης ιστορίας της Ελλάδας κατά την οποία η εισαγωγή κρατικών θεσμών να μετασχηματίζει την κοινωνία και τα πολιτισμικά πρότυπα σε βαθμό ανάλογο με αυτόν που παρατηρείται κατά τις τρεις δεκαετίες της βασιλείας του Όθωνα.

Οι γερμανικοί φιλελληνισμοί

Αυτός ο φάκελος συμπεριλαμβάνει τα πεδία των διασταυρώσεων μεταξύ Ελλάδας και Γερμανίας στο κεφάλαιο που έχουμε συνηθίσει να αντιλαμβανόμαστε ως ενιαίο γερμανικό φιλελληνισμό (ή και με αρνητικό πρόσημο μισελληνισμό). Ο πρώτος άξονας του συνεδρίου αφορά στην επανεκτίμηση των προσλήψεων του 1821 στις γερμανόφωνες χώρες και την κινητοποίηση που αυτές προκάλεσαν σε συνδυασμό με τα πολιτικά κινήματα βορείως των Άλπεων. (Σε αυτά τα κινήματα διασταυρώθηκαν άλλωστε εξαρχής μία πολιτική και μία πολιτισμική συνιστώσα, το πολιτικό φιλελληνικό κίνημα και η περιώνυμη στη σχετική βιβλιογραφία πολιτισμική τυραννία της αρχαίας Ελλάδας πάνω στη Γερμανία). Είναι αυτονόητο ότι, ο ρόλος των ελληνικών κοινοτήτων του γερμανόφωνου χώρου δεν θα πρέπει να ξεχαστεί σε αυτή την ενότητα. Με τον δεύτερο άξονα του συνεδρίου επιχειρείται η μελέτη των μετατοπίσεων αυτής της διασταύρωσης πολιτικής και πολιτισμικής συνιστώσας στα 200 χρόνια μετά την έναρξη της Ελληνικής Επανάστασης, στην επέτειο της οποίας είναι αφιερωμένο το συνέδριο.

Ελληνογερμανικές διασταυρώσεις από τη Γερμανική Αυτοκρατορία στην εισβολή της Βέρμαχτ στην Ελλάδα

Ο νόστος των μορφωμένων Γερμανών για την κοιτίδα εκείνων των στοιχείων που καθόρισαν την προσωπική και κοινωνική τους ταυτότητα παρέμεινε αμείωτος. Συγχρόνως, οι Έλληνες που επεδίωκαν κοινωνικό κύρος μέσω της μόρφωσης επηρεάστηκαν κυρίως από τους Γερμανούς (αν και όχι μόνο) ως προς τον τρόπο που έβλεπαν τον εαυτό τους.