ΕΠΙΤΟΜΗ

Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.

Νέα δοκίμια

Η μνήμη της βασιλείας του Όθωνα στη Βαυαρία

Η μνήμη του Όθωνα παρουσιάζεται στο παρόν άρθρο με την περιγραφή των μνημείων τα οποία του είναι αφιερωμένα, όπως η στήλη του Όθωνα στο Όττομπρουν ή στα Προπύλαια του Μονάχου. Η ποικιλία με την οποία καλλιεργείται η μνήμη της οθωνικής κυριαρχίας αντικατοπτρίζεται στις εικαστικές τέχνες, στη λαϊκή τέχνη, στη μουσική, ακόμη και στη διαφήμιση. Το Μουσείο του Όθωνα της Ελλάδας στο Όττομπρουν δίνει με τη συλλογή του μια ολοκληρωμένη εικόνα του Ελληνικού Αγώνα για την ελευθερία, καθώς και τη ζωή του βασιλιά Όθωνα της Ελλάδας.

Μετάφραση από τα γερμανικά: Αντώνης Οικονόμου

Griechische Doktorand(inn)en an der Universität Hamburg von der Gründung der Universität 1919 bis 1941

Anhand der verfügbaren Archivalien (Promotionsbücher, erhaltene Dissertationsexemplare, Promotionsakten, ggf. Personalakten) werden die Daten zu den griechischen Studierenden und insbesondere Doktorand*innen an der Universität Hamburg in den Zwischenkriegsjahren gesammelt und ausgewertet. Entscheidend für die Aufnahme in die Untersuchung ist das Jahr der ersten Immatrikulation, zahlreiche Vorgänge reichen in die 1940er Jahre. Das Archiv der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg wird ebenfalls herangezogen, um die Verquickung privater und universitärer Interessen in der Freien und Hansestadt nachzuzeichnen. Ausgewertet werden Lebensläufe, Angaben zu Betreuern, Gutachtern und Prüfern, ggf. auch Gutachten und sonstige Vorgänge. Genau genommen gibt es nur eine einzige Doktorandin, und ihr Verfahren endete nicht erfolgreich. Falls verfügbar gilt ein besonderes Augenmerk solchen Informationen, die sich einerseits auf die Attraktivität der Universität Hamburg, bestimmte Fächer und bestimmte Professoren und andererseits auf die Einstellung der Doktorand*innen zum Nationalsozialismus und ggf. auch auf das Umerzählen des eigenen Lebenslaufes nach 1945 beziehen. Besondere Aufmerksamkeit galt auch Informationen bzgl. Stipendien. Um weitere Untersuchungen der Art anzuregen wird auf die Methoden und die Art der Archivalien selbst mit beabsichtigter Ausdrücklichkeit eingegangen.

Namensliste aus Anhang 1: Daten zu den Promotionsverfahren, in denen eine Doktorprüfung stattgefunden hat

Die folgende Namensliste beruht auf der im Anhang 1 des Essays gegebenen Dokumentation der Promotionsverläufe der hier aufgeführten Doktorand*innen. Die ausführliche Dokumentation der Promotionsverläufe ist in den personenbezogenen Artikeln zu finden, die auf der Grundlage des Anhangs für das Online-Compendium der deutsch-griechischen Verflechtungen erstellt wurden. Die Nennungen erfolgen bei allen Fakultäten nach der chronologischen Folge der Matrikeleinträge; wenn keine Matrikeleinträge vorliegen nach dem Semester lt. Lebenslauf, in dem das Studium in Hamburg aufgenommen wurde.

Philosophische Fakultät
1.     Basil Exarchos (SoSe 1928)
2.     Emanuel G. Sarris (SoSe 1929)
3.     Euripides Constantopoulos (WS 1929/30)
4.     Matoula Constantopoulos (WS 1931/32)
5.     Ioannes Ioannides (SoSe 1934)
6.     Georgios Dimitrakos (WS 1935/36)
7.     Peter Coulmas (1939)
8.     Dr. iur. Demetrios S. Constantopoulos (1938/39)

Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
1.     Constantin S. Constantopoulos (WS 1925/26)
2.     Kyriakos Spiliopoulos (SoSe 1926)
3.     Leon Pisani (1926/27; Sose 1929)
4.     Dimitrios Dimitriou (WS 1927/28)
5.     Ch[aralambos N.] Fragistas (SoSe 1929)
6.     Alexander Tsirintanis (SoSe 1929)
7.     Stamatios Woiwodas (SoSe 1929)
8.     Spyro Malamos (WS 1932/33)
9.     Phaedon Sachsamanoglou (SoSe 1934/35)
10.  Demetrios S. Constantopoulos (WS 1933/34)
11.  Demetrios Sp. Emmanuel (WS 1933/34)
12.  Stylianos Karakantas (SoSe 1935)
13.  Theodor Deligeorgios (SoSe 1936)
14.  Nikolaos Woiwoidas (SoSe 1936)
15.  Aemilios Bendermacher (SoSe 1938)
16.  Georgios S. Constantopoulos (SoSe 1938)
17.  Nikolaos Deloukas (SoSe 1938)
18.  Euthymios Papageorgiou (WS 1938/39)

Medizinische Fakultät
1.     Sergios Serefis (WS 1922/22)
2.     Nikolas Kerestetzopoulos-Koursis (WS 1922/23)
3.     Basilios Malamos (WS 1925/26)
4.     Athanasios Domenikos (SoSe 1927)
5.     Triantafillos Dimitriou (WiSe 1929/30)
6.     Athanasios Karajannis (WS 1931/32)
7.     Angelos Pistofidis (WS 1935/36)
8.     Panagiotis Grigoriadis (WS 1937/38)
9.     Konstantinos Nikolaides (WS 1937/38)
10.  Panagiotis Nassuphis (SoSe 1937)

Namensliste aus Anhang 2: Einträge Griechinnen/Griechen bzw. griechische Namen im Matrikelportal aus den Jahren bis einschließlich 1941; keine Dissertation/Promotion nachgewiesen

1.     Kouremetis, Gregor (WS 1920/21)
2.     Agallopulos, Christos (WS 1921/22)
3.     Kyriakos, Lysandros (WS 1921/22)
4.     Spiliopoulos, Georges (WS 1921/22)
5.     Damassiotis, Stelios (im Matrikelportal: Hellios) (SoSe 1922)
6.     Konniniotes, Christos (SoSe 1922)
7.     Bitsakis, Elefteri (WS 1922/23)
8.     Spiliopulos, Spyridon (WS 1922/23)
9.     Valavaniotis, Christos (im Matrikelportal: Nalavaniotis) (SoSe 1923)
10.  Niarchos, Demetrius (WS 1923/24)
11.  Tzannides, Alexander (SoSe 1924)
12.  Alexandrides, Konstantin (SoSe 1925)
13.  Palaeologos, Georg (SoSe 1925)
14.  Evangelides, Alexander (WS 1926/27)
15.  Papajanni, Michel (SoSe 1928)
16.  Floros, Paul (WS 1928/29)
17.  Papasacharin, Johann (SoSe 1929)
18.  Philippopoulos, Denis (d.i. Dionysios) (WS 1929/30)
19.  Kokkinopoulos, Dimitrios (SoSe1929/30)
20.  Mavroidis, Jean (SoSe 1920)
21.  Christodoulou, A.(WS 1930/31)
22.  Vlachopoulos, Ch. (WS 1930/31)
23.  Wassiliou, Philon (WS 1930/31)
24.  Pippas, Demosthenes (SoSe 1931)
25.  Skura, Helene (SoSe 1931)
26.  Kostopanagiotis, Vasileios (WS 1931/32)
27.  Gedeon, Sophie (SoSe 1932)
28.  Chryssoverghi, A. (WS 1932/33)
29.  Dimitriou, Ir. (WS 1932/33)
30.  Damtsas, Alexander (WS 1933/34)
31.  Nantzu, Elly (SoSe 1934)
32.  Chronis, Johs. (WS 1934/35)
33.  Thomaides, Xenophon (1934/35)
34.  Gasis, Andreas (SoSe 1935)
35.  Lambadaridis, Gregorios (WS 1935/36)
36.  Vassilakis, Christos (WS 1935/36)
37.  Konstantinides, Demetrius (SoSe 1936)
38.  Mousenidis, Kyriakos (SoSe 1936)
39.  Diamantopoulos, Theodoros (WS 1936/37)
40.  Karapalis, Paschalis (WS 1936/37)
41.  Peraticos, Michael (WS 1936/37)
42.  Sourmelis, Antonios (im Matrikelportal: Soyrmelis) (WS 1936/37)
43.  Karipi, Hero (SoSe 1937)
44.  Anagnostidis, Nikolaos (WS 1937/38)
45.  Kyriazis, Konstantin (SoSe 1938)
46.  Bondonris, Konstantin (wahscheinlich Μποντονρής, Κ.) (WS 1938/39)
47.  Jannopoulos, Konstantin (WS 1938/39)
48.  Papagerakis, Johannis (WS 1938/39)
49.  Belesos, Nikon (wahrscheinlich Μπελέζος, Νίκων) (SoSe 1939)
50.  Konstantopoulou, Stavroula (SoSe 1939)
51.  Laskar, Kostas (SoSe 1939)
52.  Papadopoulos, Miltiades (SoSe 1939)
53.  Petropulos, Georg (SoSe 1939)

Die Chemie in Griechenland und das deutsche Vorbild (1860–1904)

Das 19. Jahrhundert war der Zeitraum, in dem die Chemie ihre Autonomie als wissenschaftliches Fach errang sowie die Mehrzahl ihrer fundamentalen Werkzeuge und Begriffe. In dieser Zeit wurden die chemischen Entdeckungen zu Instrumenten des Nationalstolzes. Französische, deutsche und englische Chemiker drohten mit den Fortschritten in den Nachbarstaaten als Schreckgespenst, um die Finanzierung nationaler chemischer Forschung zu erlangen, aber auch um die Bedeutung der Chemie ganz allgemein zu betonen. Trotz grundlegender Entdeckungen britischer, schwedischer und russischer Wissenschaftler taten sich Deutschland und Frankreich ab 1780 als die „Großmächte“ der Chemie hervor. Im griechischsprachigen Raum tritt die Chemie schon vor der Gründung des griechischen Staates durch die Bewegung der Neugriechischen Aufklärung hervor. Nach ihrer Gründung umfasst die Universität Athen auch die Lehre der Chemie, was auch für das Polytechnikum und die Militärakademien gilt. Die 1860er Jahre markieren einen Einschnitt bei der Institutionalisierung der Chemie im Lande. Eine neue Generation von Chemikern, mit Anastassios Christomanos als Hauptvertreter, modernisiert die Chemie in Griechenland. Bei diesem Vorhaben spielt das deutsche Vorbild eine bedeutende Rolle. Die griechischen Chemiker hatten in ihrer überwältigenden Mehrheit in Deutschland studiert, benutzten deutsche Literatur und Terminologie und bezogen sich in ihren öffentlichen Reden auf deutsche Beispiele. Die vorliegende Arbeit geht dem Einfluss nach, den die deutsche chemische und wissenschaftliche Praxis bei der Institutionalisierung der Chemie in Griechenland ab 1860 ausgeübt hat, bis etwa zur Autonomisierung der Physikalisch-Mathematischen Fakultät der Athener Universität im Jahre 1904. Zu diesem Zweck werden zunächst die Studien und das Werkverzeichnis der griechischen Chemiker erörtert, die an der Universität Athen, am Polytechnikum und an den Militärakademien lehrten. Spezialisierte Wissenschaftler wie zum Beispiel Anastassios Christomanos (1841–1906), Othon Roussopoulos (1855–1922) und Anastassios Damverjis (1857–1920) verfolgten unterschiedliche, aber parallele Wege. Anschließend wird die Produktion von Lehrbüchern und Fachartikeln im griechischen Raum geprüft. Schließlich werden öffentliche Wortmeldungen der griechischen Chemiker jener Zeit und die exemplarische Rolle der deutschen Chemie und Wissenschaft untersucht.

Übersetzung aus dem Griechischen: Ulf-Dieter Klemm

Νέα άρθρα

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Νέοι φάκελοι

Ελληνογερμανικές διασταυρώσεις στα χρόνια του Όθωνα

Δεν υπάρχει άλλη περίοδος της νεότερης και σύγχρονης ιστορίας της Ελλάδας κατά την οποία η εισαγωγή κρατικών θεσμών να μετασχηματίζει την κοινωνία και τα πολιτισμικά πρότυπα σε βαθμό ανάλογο με αυτόν που παρατηρείται κατά τις τρεις δεκαετίες της βασιλείας του Όθωνα.

Οι γερμανικοί φιλελληνισμοί

Αυτός ο φάκελος συμπεριλαμβάνει τα πεδία των διασταυρώσεων μεταξύ Ελλάδας και Γερμανίας στο κεφάλαιο που έχουμε συνηθίσει να αντιλαμβανόμαστε ως ενιαίο γερμανικό φιλελληνισμό (ή και με αρνητικό πρόσημο μισελληνισμό). Ο πρώτος άξονας του συνεδρίου αφορά στην επανεκτίμηση των προσλήψεων του 1821 στις γερμανόφωνες χώρες και την κινητοποίηση που αυτές προκάλεσαν σε συνδυασμό με τα πολιτικά κινήματα βορείως των Άλπεων. (Σε αυτά τα κινήματα διασταυρώθηκαν άλλωστε εξαρχής μία πολιτική και μία πολιτισμική συνιστώσα, το πολιτικό φιλελληνικό κίνημα και η περιώνυμη στη σχετική βιβλιογραφία πολιτισμική τυραννία της αρχαίας Ελλάδας πάνω στη Γερμανία). Είναι αυτονόητο ότι, ο ρόλος των ελληνικών κοινοτήτων του γερμανόφωνου χώρου δεν θα πρέπει να ξεχαστεί σε αυτή την ενότητα. Με τον δεύτερο άξονα του συνεδρίου επιχειρείται η μελέτη των μετατοπίσεων αυτής της διασταύρωσης πολιτικής και πολιτισμικής συνιστώσας στα 200 χρόνια μετά την έναρξη της Ελληνικής Επανάστασης, στην επέτειο της οποίας είναι αφιερωμένο το συνέδριο.

Ελληνογερμανικές διασταυρώσεις από τη Γερμανική Αυτοκρατορία στην εισβολή της Βέρμαχτ στην Ελλάδα

Ο νόστος των μορφωμένων Γερμανών για την κοιτίδα εκείνων των στοιχείων που καθόρισαν την προσωπική και κοινωνική τους ταυτότητα παρέμεινε αμείωτος. Συγχρόνως, οι Έλληνες που επεδίωκαν κοινωνικό κύρος μέσω της μόρφωσης επηρεάστηκαν κυρίως από τους Γερμανούς (αν και όχι μόνο) ως προς τον τρόπο που έβλεπαν τον εαυτό τους.