Compendium

Die Essays des Compendiums gliedern sich in Mikrogeschichten (narrative Detailuntersuchungen und Fallanalysen), Makrovorgänge (Praktiken und Netzwerke, Policies und Strukturen), Metanarrative (Konzepte, Deutungsmodelle, Stereotype) und Präsentationen (etwa Projektvorhaben bzw. Rezensionen).
Die enzyklopädischen Artikel liefern Kurzporträts von Personen, Institutionen, Medien, Objekten und Orten der deutsch-griechischen Verflechtungen.
In den Dossiers werden ausgewählte Essays und Artikel so zusammengebracht, dass sie eine kompakte Übersicht über bestimmte thematischen Schwerpunkte geben.

Neue Essays

Προς μια νέα προσέγγιση της εγελιανής φιλοσοφίας στην Ελλάδα μέσα από την πρόσληψη του έργου του Τζον Μακντάουελ

Οι έλληνες φιλόσοφοι του 20ού αιώνα είναι εξοικειωμένοι με διαφορετικές προσεγγίσεις της παράδοσης του γερμανικού ιδεαλισμού, από την κριτική οικειοποίηση στοιχείων της από τη Σχολή της Φρανκφούρτης μέχρι τις αναγνώσεις της Φαινομενολογίας του πνεύματος που βασίζονται στις ανθρωπολογικές θεωρήσεις του Αλεξάντρ Κοζέβ (Alexandre Κojève). Στην εργασία αυτή εξετάζεται η αναζωογόνηση του ενδιαφέροντος για τη μετάβαση από καντιανές σε εγελιανές θέσεις, μέσα από τη μελέτη ανάλογων, σε μεγάλο βαθμό, τοποθετήσεων στον χώρο της γνωσιολογικής προβληματικής της σύγχρονης αναλυτικής φιλοσοφίας. Ειδικότερα, περιγράφεται συνοπτικά το χρονικό της πρόσληψης του έργου του Τζον Μακντάουελ, Ο νους και ο κόσμος, και των πιο πρόσφατων εργασιών του, αλλά και των ερμηνειών κειμένων του γερμανικού ιδεαλισμού τις οποίες εισηγείται, με αναφορά σε συζητήσεις που συνεχίζονται μέχρι σήμερα. Οι συζητήσεις αυτές καθιστούν δυνατή την επεξεργασία νέων γενικότερων αντιμετωπίσεων της κληρονομιάς της φιλοσοφίας των Νεότερων Χρόνων, και επιτρέπουν τη δημιουργική σύγκλιση αναλυτικών και ηπειρωτικών φιλοσοφικών μεθόδων.

Die deutsche technologische Überlegenheit in Griechenland, 1900–1940: Praxis und Vorstellungen

Die deutsche Industrie begann vom Ende des 19. Jahrhunderts an den griechischen Markt für Industrieausstattung und chemische Produkte zu durchdringen. In dem Essay untersuche ich, auf welche Weise und unter welchen Bedingungen die deutsche Technologie auf diesem Markt die beherrschende Stellung erlangt hat. Die Art des Austauschs zwischen beiden Ländern formte im Übrigen auch die gegenseitige Wahrnehmung der Beteiligten auf beiden Seiten.

Übersetzung aus dem Griechischen: Ulf-Dieter Klemm

Grammata apo ti Jermania (Briefe aus Deutschland). Mikis Theodorakis und Fontas Ladis: Musikalische Verflechtungen zwischen Griechenland und Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren

Anhand der lyrischen Komposition von Fontas Ladis mit dem Titel Briefe aus Deutschland (1966) wurde eine Diskussion über die Aspekte der Arbeitsmigration der 1960er Jahre im Bereich der Musikproduktion und der Liedertexte sowie eine Mikrogeschichte der deutsch-griechischen Beziehungen in ihrer musikalisch-poetischen Dimension untersucht. Es ist eine Mikrogeschichte, die aufeinanderfolgenden Szenen der griechischen Migration nach Westdeutschland in den 1960er Jahren aufzeigt, und die Teil der zeitgenössischen griechischen Geschichte der Vertonung in der Zeit vor der Diktatur der Obristen und dem Aufkommen insbesondere des politischen Liedes ist.

Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsigkas

Neue Artikel

Vangelis TsakiridisVangelis „Tsak“ Tsakiridis (geb. 1936) war in den 1960er und 1970er Jahren in West-Berlin als Bildhauer, Schriftsteller und Übersetzer tätig. Nach dem Studium Rechtswissenschaften, Bildhauerei un
Θωμάς ΝικολάουΟ Θωμάς Νικολάου (1937–2008) ήταν ελληνογερμανός συγγραφέας, μεταφραστής και πολιτισμικός διαμεσολαβητής. Ο Νικ
Ludwig LangeLudwig Lange (1808–1868) war ein Architekt, Architekturtheoretiker und Landschaftszeichner. Als Reisebegleiter des Landschaftsmalers Carl Rottmann (1797–1850) reiste er 1834 nach Griechenland, wo

Neue Dossiers

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.

Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland

Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.