Die Essays des Compendiums gliedern sich in Mikrogeschichten (narrative Detailuntersuchungen und Fallanalysen), Makrovorgänge (Praktiken und Netzwerke, Policies und Strukturen), Metanarrative (Konzepte, Deutungsmodelle, Stereotype) und Präsentationen (etwa Projektvorhaben bzw. Rezensionen).
Die enzyklopädischen Artikel liefern Kurzporträts von Personen, Institutionen, Medien, Objekten und Orten der deutsch-griechischen Verflechtungen.
In den Dossiers werden ausgewählte Essays und Artikel so zusammengebracht, dass sie eine kompakte Übersicht über bestimmte thematischen Schwerpunkte geben.
Neue Essays
Ελληνογερμανικές πολιτιστικές σχέσεις στη διάρκεια της δικτατορίας των συνταγματαρχών (1967–1974)
Η εξέλιξη των ελληνογερμανικών πολιτιστικών σχέσεων επί Χούντας επηρεάστηκε από ποικίλους παράγοντες. Ιδιαίτερα επιβάρυναν τις σχέσεις αυτές η προσπάθεια της Χούντας να θέσει υπό τον έλεγχό της τους έλληνες απόδημους σε συνδυασμό με διάφορα άλλα γεγονότα. Στους επιμέρους τομείς αυτών των σχέσεων οι εξελίξεις διαφοροποιούνται. Το Ινστιτούτο Γκαίτε, ως στυλοβάτης της δυτικογερμανικής πολιτιστικής πολιτικής, ανέπτυξε δράσεις, οι οποίες δεν απέβλεπαν μόνο στην ενίσχυση της γερμανικής πολιτιστικής παρουσίας αλλά και στη διάδοση της δημοκρατικής ιδεολογίας στην Ελλάδα. Αντίθετα, οι ελληνογερμανικές πολιτιστικές σχέσεις σε αρχαιολογικό επίπεδο χαρακτηρίζονται από την αδιατάρακτη και αρμονική συνεργασία μεταξύ Ελληνικής Αρχαιολογικής Υπηρεσίας και Γερμανικού Αρχαιολογικού Ινστιτούτου, καθώς και από τις μεμονωμένες διώξεις (παύσεις, αποκλεισμούς και μεταθέσεις) δημοκρατικών ελλήνων αρχαιολόγων. Και τα δύο αυτά χαρακτηριστικά ανάγονται στη συντηρητική πολιτική ιδεολογία των προϊσταμένων των δύο υπηρεσιών. Οι ελληνόφωνες εκπομπές Μονάχου και Κολωνίας, ως μέσα πολιτικής ενημέρωσης των εγχώριων και απόδημων Ελλήνων, υιοθέτησαν αρνητική στάση έναντι των συνταγματαρχών. Το καθεστώς προσπάθησε με διαβήματα και παρασκηνιακές ενέργειες να ακυρώσει ή να «διορθώσει» το περιεχόμενο των δύο εκπομπών, αλλά οι προσπάθειές του είχαν περιορισμένη επιτυχία. Η εξέλιξη του περιοδικού των ελληνογερμανικών εταιρειών Hellenika απεικονίζει τη σχέση των εταιρειών με τη Χούντα. Το περιοδικό ασκούσε έντονη κριτική σ’ αυτή έως το 1972, οπότε αποφασίστηκε η συντηρητική αναδόμηση του περιεχομένου του. Η πολιτική του καθεστώτος έναντι των ελληνικών σχολείων της ΟΔΓ απέβλεπε στον απόλυτο ιδεολογικό έλεγχο της εκπαίδευσης των αποδήμων, ενώ τα λεγόμενα «ενημερωτικά» ταξίδια δυτικογερμανών συντηρητικών βουλευτών και δημοσιογράφων στην Ελλάδα, με πλήρη κάλυψη των εξόδων από τη Χούντα, απέβλεπαν στη διαφήμιση και προβολή του καθεστώτος. Από αυτά διέφεραν ριζικά τα αυθεντικά ενημερωτικά ταξίδια σοσιαλδημοκρατών βουλευτών που άσκησαν σκληρή κριτική στο καθεστώς των Αθηνών.
Auf intellektuellen Pfaden im Reich der Töne: Nikolaos Chalikiopoulos Mantzaros und seine philosophisch fundamentierte Musikauffassung
Bis vor relativ kurzer Zeit präsentierte sich das kompositorische Schaffen von Nikolaos Chalikiopoulos Mantzaros (1795-1872) als schwierig zu erklärender Fall: Während das Schaffen seiner jungen Jahre ein dynamischer Aufbruch in vollem Einklang mit dem allgemeinen Entwicklungsgeschehen in Europa kennzeichnet, ist sein Komponieren seit den 1830er Jahren vom Kontrapunkt, und hier besonders von der Fugenform bestimmt – Formen und Verfahren, die zu dieser Zeit als „akademisch“ und „steril“ galten. Doch das Denken, mit dem sich Mantzaros dem Idealismus und anderen philosophischen Strömungen außerhalb des italienischen Raums anschloss, und die Nachverfolgung der Art und Weise, wie sie der Komponist im damaligen Kulturraum der Ionischen Inseln für sich interpretierte, scheinen das „Problem Mantzaros“ hinreichend zu lösen. Mantzaros verschaffte sich seinen Zugang zum Wesen der Musik auf rein philosophischen Pfaden, auf welchen Hegels Thesen überragende Bedeutung zukam. Kritisch stand er „romantischen Überzogenheiten“ gegenüber, die von Komponisten herrührten, die seinem Dafürhalten nach das philosophische Denken Hegels und Schellings missverstanden hatten, obwohl sie sich auf deren Namen beriefen. Im Rahmen dieser Gegebenheiten erweist sich Mantzaros als ein Glied mehr in der Kette der Rezeption des Idealismus und anderer philosophischer Strömungen auf den Ionischen Inseln. Darüber hinaus scheint die Bedeutung der Ideen Hegels in Mantzaros’ reifen Jahren viel zum Verständnis der dichterischen Reifezeit von Solomos beitragen zu können.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
Der Einfluss des deutschen Faktors auf den Entscheidungsprozess und die Meinungsbildung in Griechenland während des Ersten Weltkriegs
Der Erste Weltkrieg hat mit seinen besonderen Merkmalen die Wichtigkeit und Komplexität von Aspekten wie Entscheidungsmechanismen und die Bedeutung der öffentlichen Meinung in den kriegführenden Staaten aufgezeigt. In diesem Zusammenhang ist Griechenland wegen der besonderen und komplexen Art der Kriegsbeteiligung und der zahlreichen Akteure mit Macht und Einfluss innerhalb und außerhalb des Landes ein äußerst interessantes Studienobjekt. Untersuchungen am konkreten Beispiel des deutschen Einflusses auf das griechische öffentliche Leben zeigen eine bemerkenswerte Vielseitigkeit in Bezug auf die einwirkenden Kanäle. Hervorgehoben werden: die Familienbande König Konstantins mit dem deutschen Kaiser, der starke Einfluss der deutschen Bildung, die sowohl Konstantin selbst als auch die Schlüsselfiguren seines Stabs genossen hatten, die Funktionsweise der hochwirksamen deutschen Propaganda mit dem Hauptziel, die griechische Tagespresse zu beeinflussen, aber auch konkrete Beispiele aus der Verlagsproduktion der damaligen Zeit, die das Bild der deutschen Führungsmacht konsequent beförderte. Bemerkenswert war auch die Dynamik, die durch die Internierung des 4. griechischen Armeekorpses in Görlitz ab Herbst 1916 erzeugt wurde. Schließlich muss all das unter dem Aspekt der allgemeinen Stellung Griechenlands im Rahmen der deutschen Regionalstrategie für den Balkan und den Nahen Osten betrachtet werden. Die Untersuchung dieser Kanäle bestätigt die Beständigkeit des guten deutschen Rufs in der griechischen öffentlichen Meinung während des Ersten Weltkriegs und seinen Einfluss auf einen Teil des Entscheidungsapparats; zugleich zeigt sie die Bedeutung der organischen Einbindung dieser Zeit beim Studium der deutsch-griechischen Beziehungen im 20. Jahrhundert auf.
Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsingas
Neue Artikel
Άουγκουστ Τέοντορ Πόικερ
Ο Άουγκουστ Τέοντορ Πόικερ (August Theodor Peucker, γένν. 1807, θάνατος μετά το 1877) ήταν γερμανός φιλόλογος και καθηγητής ξJorgos Busianis
Jorgos Busianis (1883–1959) war ein moderner Maler, der hauptsächlich in Griechenland und Deutschland wirkte. Er lebte und arbeitete in Athen, Berlin, München und Paris und prägte die griechischeΓκούσταβ Σβαμπ
Ο Γκούσταβ Σβαμπ (Gustav Schwab, 1792–1850), ιερέας, καθηγητής δευτεροβάθμιας εκπαίδευσης και συγγραφέας, διαμόρφωσε μέNeue Dossiers
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
