Nikolaos Deloukas

1912, Athen

Jurist, Autor, Hochschullehrer

Promotion

Nikolaos Deloukas (1912-;) war von 1938 bis 1940 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben.

  • Fakultät: Staats- und Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Hauptfach: Handels- und Schifffahrtsrecht
  • Sommersemester 1938
  • Auslandsmatrikel, Nr. 15
  • Große Matrikel, Nr. –

Doktorprüfung am 2. September 1939 (lt. Promotionsakte »Not-Doktorprüfung für Ausländer«; Deloukas hatte am Prüfungstag die Zulassung zu einer Notprüfung »[i]nfolge plötzlicher Einberufung in meine Heimat, hervorgerufen durch die aktuelle kritische Lage« beantragt), der Eintrag ins Doktoralbum erfolgte am 10. Mai 1940 (zugleich Datum der Urkunde) (Belege: StAHH, 364-13, Jur.-Prom. 1848, o.N.)

Gutachter: Wüstendörfer, Hans (Handels- und Schiff­fahrtsrecht); Gutachter: Haff, Karl (Bürgerliches Recht, Handelsrecht u.a.); Prüfer: Wüstendörfer, Hans (Handels- und Schiff­fahrtsrecht); Prüfer: Fischer, Carl August (National­ökonomie und Wirtschafts­geschichte); Prüfer: Capelle, Karl-Hermann (Bürgerliches Recht und Handelsrecht)

Veröffentlichung: Die Haftung des Verfrachters aus schuldhafter Unrichtigkeit des Konnossements nach deutschem, englischem und amerikanischem Recht, Rostock 1940 [in der Reihe: Hans Wüstendörfer & Hans Möller (Hgg.), Überseestudien zum Handels-, Schiffahrts- und Versicherungsrecht].

Lebenslauf

»Ich wurde am 1. April 1912 in Athen geboren, als Sohn des Alexander Deloukas, Rates in dem Obersten Griechischen Rechnungshof, und seiner Gattung Kornelie, geb. Xakoustis. Von 1918 bis 1928 besuchte ich die Volksschule und das Gymnasium in Athen. Im Jahre 1928 trat ich in die Universität zu Athen ein (Rechts- und Staatswissenschaft), wo ich 1932 das Diplom rer. pol., und 1934 das rechtswissenschaftliche Diplom erlangte. 1935 wurde ich nach Bestehen der Staatlichen Prüfung beim Areopag (Oberster Griechischer Gerichtshof) zum Rechtsanwalt ernannt. Zwei Jahre war ich dann in meiner Rechtsanwaltspraxis tätig. im Winter-Semester 1937/38 wurde ich an der Universität zu Berlin zugelassen, die ich bis Ende des Semesters besuchte. In der Universität zu Hamburg studiere ich seit dem Sommersemester 1938 (3 Semester).« (StAHH, 364-13, Jur.-Prom. 1848, o.N.)

Kommentar

Die Dissertation wurde in einer Schriftenreihe und ohne Lebenslauf publiziert.

Deloukas ist, wie auch Kyriakos Spiliopoulos, in der 1949 erschienenen Festschrift für Hans Wüstendorfer mit einem Beitrag vertreten; er gibt seine Position an als die eines ordentlichen Professors des Handelsrechts an der Hochschule für Industrie-Studien in Athen an (Deloukas 1949).

Notiz: Die Dokumentation des Promotionsverlaufs wurde von Prof. Dr. Ulrich Moennig im Rahmen des Essays Griechische Doktorand(inn)en an der Universität Hamburg von der Gründung der Universität 1919 bis 1941 erstellt.

Zitierweise

Ulrich Moennig, »Nikolaos Deloukas«, in: Alexandros-Andreas Kyrtsis und Miltos Pechlivanos (Hg.), Compendium der deutsch-griechischen Verflechtungen, 15.02.2021, URI: https://comdeg.eu/artikel/101982/.

Metadaten

Artikeltyp Person
Index Nikolaos Deloukas
GND-Referenz Delukas, Nikolaos A. (1163834246)
Verfasser*in Ulrich Moennig
Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Sprache Deutsch

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