
Online-Compendium
των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων
To Online-Compendium (ComDeG)
αποτελεί ένα πολύπλευρο, ψηφιακό έργο αναφοράς, με ελεύθερη πρόσβαση, στόχος του οποίου είναι η ανάδειξη της ιστορίας των πολιτισμικών και επιστημονικών διασταυρώσεων στις γερμανόφωνες και ελληνόφωνες περιοχές από τον 18ο αιώνα μέχρι σήμερα. Μέσα από μια καινούρια οπτική η διμερής ιστορία γίνεται αντιληπτή ως ανέκαθεν διασταυρωμένη με διεθνικές διαδράσεις, ερμηνείες και μεταφράσεις.
Στο επίκεντρο του ComDeG βρίσκονται τα Δοκίμια, τα Άρθρα και οι Φακέλοι της Επιτομής των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων, το περιεχόμενο της οποίας προκύπτει από τη συνεργασία του Κέντρου Νέου Ελληνισμού στο Ελεύθερο Πανεπιστήμιο Βερολίνου (CeMoG) με το Εργαστήριο Μελέτης Ελληνογερμανικών Σχέσεων (ΕΜΕΣ) στο Εθνικό και Καποδιστριακό Πανεπιστήμιο Αθηνών.
Το ComDeG συμπληρώνουν η Βάση Πληροφόρησης με δεδομένα για πρόσωπα, θεσμούς, αντικείμενα, συμβάντα, τόπους δράσης, ζώνες επαφής και πρακτικές διαμεσολάβησης των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων καθώς και οι συνδεδεμένες Βιβλιογραφικές Συλλογές.
Το ComDeG απευθύνεται σε ερευνητές και ερευνήτριες, φοιτητές και φοιτήτριες καθώς και στο ευρύτερο κοινό ως εργαλείο που τεκμηριώνει τον πολύπλευρο χαρακτήρα των ελληνογερμανικών σχέσεων και υποστηρίζει την έρευνα γύρω από την ιστορία τους. Συνέχεια…
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Δοκίμια στο επίκεντρο
Die Rezeption von Käthe Kollwitz in Griechenland während des frühen Kalten Krieges (1950er und 1960er Jahre)
Dieser Essay untersucht Aspekte der Rezeption von Käthe Kollwitz in Griechenland während des frühen Kalten Krieges. Im Mittelpunkt steht der theoretische Diskurs über das Werk der deutschen Künstlerin, wie er von griechischen Linksintellektuellen und Kunstkritikern in den 1950er und 1960er Jahren in der Kunstzeitschrift Epitheorisi Technis und der Presse artikuliert wurde. Darüber hinaus werden die ideologischen, politischen und sonstigen Parameter dreier deutscher Ausstellungen nachgezeichnet und kommentiert, die in den 1960er Jahren in Griechenland organisiert wurden, um Kollwitz und ihr Werk zu präsentieren. Wie wir feststellen, überschnitt sich in den 1950er und 1960er Jahren die Aufnahme ihrer Werke mit dem deutsch-deutschen Narrativ über die Geschichte der deutschen Kunst und insbesondere das Kollwitz-Werk. Anders ausgedrückt wurde Griechenland in dieser Zeit zum Schauplatz der ideologischen und künstlerischen Konfrontation zwischen den beiden deutschen Staaten. Beide beanspruchten Kollwitz und damit ein bedeutendes Kapitel der deutschen Kunstgeschichte des 20.Jahrhunderts für sich.
Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsigkas
„Unparteiische Justiz, unparteiische Zeugen“: die griechischen Entlastungszeugen im Prozess gegen Max Merten
Im Februar 1959 fand vor dem Athener Sondermilitärgericht gegen Kriegsverbrechen der Prozess gegen den Kriegsverbrecher Max Merten statt. Merten, der im Mai 1957 in Athen eher zufällig festgenommen wurde, war während der Besatzungszeit als Offizier der deutschen Wehrmacht in Thessaloniki stationiert. Den Anklagepunkten zufolge, die gegen ihn erhoben wurden, war er für die Deportation von 50.000 Juden aus Makedonien in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau sowie für die Plünderung jüdischer Vermögen und die Zerstörung jüdischer Denkmäler verantwortlich. Das gegen ihn eröffnete Gerichtsverfahren stellte seinerzeit eines der meistdiskutierten Ereignisse dar und bewegte die ganze Nation, die gespannt seiner Bestrafung entgegensah. Doch außer den Richtern und den Zeugen der Anklage erschien im Gerichtssaal auch eine Reihe von Zeugen, die in den Jahren der Besatzung eine dubiose und zwielichtige Rolle gespielt hatten. Sie eilten herbei, um dem wegen Kriegsverbrechen angeklagten Merten eine helfende Hand zu reichen. Zweck des Aufsatzes war es, auf den Aspekt der Entlastungszeugen zu fokussieren und durch die Nachzeichnung ihrer Lebenswege die Gründe verständlich zu machen, die diese Menschen dazu bewogen haben, für Merten auszusagen.
Übersetzung aus dem Griechischen: Theo Votsos
Άρθρα στο επίκεντρο
Emmanouil Ν. Vyvilakis
Der Jurist, Publizist und Politiker Emmanouil Vyvilakis (1806–1880) gilt als erster Grieche, der Jakob Philipp Fallmerayers These von der slawisch-albanischen Herkunft der modernen Griechen zuJohann Heinrich Bremi
Johann Heinrich Bremi (1772–1832) war ein Schweizer Theologe, Philologe und Philhellene. Nach Studien der Theologie und der Philologie (u. a. 1793 in Halle bei F. A. Wolf) war er ab 1797 u. aΦάκελοι στο επίκεντρο
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
