Das Online-Compendium (ComDeG)

ist ein frei zugängliches, multiperspektivisches Referenzwerk für die deutsch-griechische Geschichte seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Diese bilaterale Geschichte soll als schon immer verflochten in europäischen transnationalen Interaktionen, Interpretationen und Übersetzungen erkennbar werden.

Das ComDeG umfasst zum einen die Essays, Artikel und Dossiers des Compendiums der deutsch-griechischen Verflechtungen, das vom Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) mit dem Institut für Griechisch-Deutsche Beziehungen (EMES) der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen in Kooperation erarbeitet wird. Zum anderen beinhaltet das Informationsangebot die Wissensbasis des CeMoG mit Daten zu Personen, Institutionen, Objekten, Ereignissen, Wirkungsorten, Kontaktzonen und Vermittlungspraktiken sowie die damit vernetzten Sammlungen bibliographischer Einträge.

So erhalten Forscher*innen, Student*innen und allgemein Interessierte ein Werkzeug, das den Facettenreichtum der deutsch-griechischen Beziehungen dokumentiert und die Erforschung ihrer Geschichte(n) unterstützt. Weiterlesen

Suche im Online-Compendium

Essays im Fokus

Το πένθος των γερμανοσπουδασμένων διανοουμένων της δεκαετίας του 1910

Σε αυτό το δοκίμιο παρουσιάζονται τα προβλήματα προσωπικής ταυτότητας, καθώς και της αντιμετώπισης προσωπικών και πολιτικών διλημμάτων, που τέθηκαν σε μια γενιά γερμανοσπουδασμένων διανοουμένων που έπαιξαν σημαντικό ρόλο στην πολιτική και κοινωνική ζωή, καθώς επίσης και στην ακαδημαϊκή ζωή της Ελλάδας στο πρώτο μισό του 20ου αιώνα. Η λατρεία τους για τη γερμανική παιδεία και για τον γερμανικό πολιτισμό ευρύτερα τους δημιούργησε προβλήματα σχετικά με την επεξεργασία της πρόσληψης των προκλήσεων της πολιτικής ιστορίας και ιδιαίτερα των γεγονότων των δύο παγκοσμίων πολέμων. Η δυσκολία τους να συμβιβαστούν με μια αντιφατική εικόνα της Γερμανίας τους οδήγησε σε μια διαδικασία πένθους η οποία συχνά παρέμενε ατελής. Στο κείμενο γίνεται μια αφηγηματική παρουσίαση αυτού του φαινομένου με αναφορά στη στάση ελλήνων διανοουμένων γερμανικής παιδείας κατά τη διάρκεια του Πρώτου Παγκοσμίου Πολέμου. Το συγκεκριμένο συμβάν τοποθετείται στο ιστορικό του πλαίσιο για το οποίο δίδονται οι αναγκαίες πληροφορίες. Αυτό που υποστηρίζεται είναι ότι η ατελής επεξεργασία των αντιφατικών συναισθημάτων οδήγησε σε εναλλακτικές αντιμετωπίσεις προβλημάτων προσωπικής και πολιτικής ταυτότητας τα οποία συνήθως επιλύονταν με εξαιρετικά υποβέλτιστο τρόπο, κυρίως λόγω του ατελούς πένθους για την απώλεια μιας θετικής συνεκτικής εικόνας της Γερμανίας.

Der Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland (April-Mai 1941)

Der Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland während des Zweiten Weltkriegs – und die anschließende Besatzungszeit – stellt in der neueren Geschichte den größten Bruch in den traditionell guten Beziehungen zwischen Griechenland und Deutschland dar. Das Metaxas-Regime hatte bis zum Vorabend des Krieges versucht, diese freundschaftlichen Beziehungen (vor allem die wirtschaftlichen und kulturellen) aufrechtzuerhalten, um eine militärische Konfrontation mit dem Dritten Reich zu vermeiden, ohne jedoch das außenpolitische Bündnis mit Großbritannien in Frage zu stellen. Hitlers Eingreifen mit den Unternehmen Marita und Merkur, zu einer Zeit, als es in erster Linie um den Angriff gegen die Sowjetunion ging, sollte nicht nur die Ehre der Achsenmächte in Griechenland nach der Niederlage der Italiener retten, sondern auch die Briten aufhalten, die versuchten, die Kontrolle über Kreta zu behalten. Die strategischen Pläne Nazideutschlands erforderten die Sicherung der weiteren Region vor Beginn des Unternehmens Barbarossa. Der Einsatz zahlreicher eigentlich für die Ostfront vorgesehener Eliteeinheiten auf dem Balkan und insbesondere im Griechenlandfeldzug und der unerwartet starke griechische Widerstand, auf den die deutschen Truppen stießen, sowie die Verluste in der „Schlacht der Festungen“ und der „Schlacht um Kreta“, erzwangen nicht nur den späten Start der deutschen Offensive gegen die Sowjetunion, sondern brachten auch die strategische Planung der NS-Führung durcheinander. Diese Dokumentation stützt sich bei der Beantwortung dieser Fragen auf offizielle deutsche Militärakten, Kopien, die das Forschungszentrum für Neuere Griechische Geschichte (Κέντρο Ερεύνης της Ιστορίας του Νεωτέρου Ελληνισμού – KEINE) der Akademie von Athen besitzt; sie befinden sich in der dortigen Sammlung unter dem Sammelbegriff German Seized Records (G.S.R.). Zudem wurden die einschlägigen publizierten Quellen des Generalstabs des griechischen Heeres/Direktion Heeresgeschichte (Γενικό Επιτελείο Στρατού/Διεύθυνση Ιστορίας Στρατού – GES/DIS), Online-Primärquellen sowie die umfassende Bibliographie dieses Zeitraums berücksichtigt.

Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsingas

Artikel im Fokus

Χάρο Πάουλ ΧάρινγκΟ Χάρο Πάουλ Χάρινγκ (Harro Paul Harring, 1778–1870) ήταν γερμανός συγγραφέας, ζωγράφος, δημοσιογράφος και επαναστάτης, πο
Βίλχελμ ΜύλλερΟ Βίλχελμ Μύλλερ (Wilhelm Müller, 1794-1827) ήταν γερμανός ποιητής, φιλόλογος, κριτικός της λογοτεχνίας και μεταφραστής,

Dossiers im Fokus

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.