Das Online-Compendium (ComDeG)

ist ein frei zugängliches, multiperspektivisches Referenzwerk für die deutsch-griechische Geschichte seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Diese bilaterale Geschichte soll als schon immer verflochten in europäischen transnationalen Interaktionen, Interpretationen und Übersetzungen erkennbar werden.

Das ComDeG umfasst zum einen die Essays, Artikel und Dossiers des Compendiums der deutsch-griechischen Verflechtungen, das vom Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) mit dem Institut für Griechisch-Deutsche Beziehungen (EMES) der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen in Kooperation erarbeitet wird. Zum anderen beinhaltet das Informationsangebot die Wissensbasis des CeMoG mit Daten zu Personen, Institutionen, Objekten, Ereignissen, Wirkungsorten, Kontaktzonen und Vermittlungspraktiken sowie die damit vernetzten Sammlungen bibliographischer Einträge.

So erhalten Forscher*innen, Student*innen und allgemein Interessierte ein Werkzeug, das den Facettenreichtum der deutsch-griechischen Beziehungen dokumentiert und die Erforschung ihrer Geschichte(n) unterstützt. Weiterlesen

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Essays im Fokus

Neuvermittelte Zugänge zur Hegelschen Philosophie über die Rezeption des Werks von John McDowell in Griechenland

Von der kritischen Aneignung von Elementen der Frankfurter Schule bis zu den Lesarten der Phänomenologie des Geistes, die auf der anthropologischen Sichtweise von Alexandre Kojève aufbauen, sind die griechischen Philosophen des 20. Jahrhunderts über vielerlei Zugangswege mit der Tradition des deutschen Idealismus vertraut. In der vorliegenden Arbeit wird das Wiederaufflammen des Interesses am Übergang von den Thesen Kants zu jenen Hegels anhand der Untersuchung weitgehend analoger Positionen auf dem Boden der erkenntnistheoretischen Problematik heutiger analytischer Philosophie überprüfend nachvollzogen. Insbesondere wird der Verlauf der Rezeption des Werks Mind and World und weiterer, neuerer Arbeiten von John McDowell beschrieben, ebenso aber auch der Interpretation von Texten des deutschen Idealismus, die er unter Bezugnahme auf bis heute andauernde Diskussionen ins Gespräch bringt. Diese Diskussionen ermöglichen die Bearbeitung neuer, allgemeinerer Auseinandersetzungen mit dem philosophischen Erbe der jüngeren Vergangenheit und machen den Weg frei für eine kreative Konvergenz analytischer und kontinentaler philosophischer Methoden.

Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler

Ελληνογερμανικές σχέσεις στη φυλετική ανθρωπολογία (1866–1950)

Το δοκίμιο αυτό φωτίζει τις ελληνογερμανικές ανθρωπολογικές διασταυρώσεις στην περίοδο που συμπίπτει με την καθιέρωση και τη λειτουργία των βασικών ανθρωπολογικών θεσμών στην Ελλάδα: του Ανθρωπολογικού Μουσείου (1886), της Ελληνικής Ανθρωπολογικής Εταιρίας (1924), της Πανεπιστημιακής έδρας Φυσικής Ανθρωπολογίας (1925), καθώς και της κατάργησής της (1950). Ιδιαίτερη βαρύτητα προσδίδει το δοκίμιο στις ελληνογερμανικές ανθρωπολογικές συναντήσεις κατά τη διάρκεια των τελευταίων χρόνων της Δημοκρατίας της Βαϊμάρης, της ανόδου του εθνικοσοσιαλιστικού καθεστώτος και του Β΄ Παγκσμίου Πολέμου. Μέσα σε αυτό το ιστορικό περιβάλλον, στη γερμανική ανθρωπολογία, καθώς και στην εθνικοσοσιαλιστική φυλετική επιστήμη, κυριαρχούσε η ιδέα μιας υποτιθέμενης βορειογερμανικής φυλής, ενώ στο πλαίσιο του ίδιου λόγου προσγράφηκε στους σύγχρονους Έλληνες πολιτισμική και φυλετική κατωτερότητα. Ο Ιωάννης Κούμαρης, ο σπουδαιότερος έλληνας ανθρωπολόγος και επικεφαλής όλων των ανθρωπολογικών ακαδημαϊκών φορέων (1925–1950), βρέθηκε αντιμέτωπος με ένα δίλλημα, προσπαθώντας να συνδυάσει τη συγγένειά του με την γερμανική ανθρωπολογία και φυλετική επιστήμη με τον ελληνικό του πατριωτισμό. Ποια ήταν τα όρια αυτής της αμφιλεγόμενης στάσης κατά τη διάρκεια του Β΄ Παγκοσμίου Πολέμου, της κατοχής της Ελλάδας από τη Βέρμαχτ και τον διωγμό των Εβραίων; Ποιες ήταν οι συνέπειες της εμμονής του να ορίσει την «ελληνική φυλή», χρησιμοποιώντας εθνικοσοσιαλιστικής έμπνευσης φυλετικές επιστημονικές έννοιες, για το δικό του ακαδημαϊκό κεφάλαιο αλλά και τους ανθρωπολογικούς θεσμούς που διηύθυνε;

Μετάφραση από τα Γερμανικά: Αντώνης Οικονόμου

Artikel im Fokus

Konrad Friedrich von Schmidt-Phiseldeck Konrad Georg Friedrich Elias von Schmidt-Phiseldeck (1770–1832) war ein deutsch-dänischer Politiker und Publizist, der 1827 durch die Veröffentlichung der Sammlung Auswahl neugriechischer Volk
Nikolaos DeloukasPromotion Nikolaos Deloukas (1912-1993) war von 1938 bis 1940 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben. Fakultät: Staats- und Rechtswissenschaftliche Fakultät Hauptf

Dossiers im Fokus

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.