Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.
Νέα δοκίμια
Jakob Philipp Fallmerayer als Athosgänger
Fallmerayers 1842 erschienener Bericht seiner Athos-Reise wird hier als Beispiel eines deutschsprachigen Griechenland-Diskurses angeführt, der auf die byzantinische Tradition fokussiert und parallel zu der Antikenbegeisterung existiert. Es wird die Besonderheit des Athos als Reiseziel allgemein und bei Fallmerayer insbesondere besprochen. Es wird auf die besondere Funktion der ausführlichen Naturbeschreibungen eingegangen, die einerseits der Rolle der Natur im Kontext des Griechenlanddiskurses als Garant der Kontinuität entspricht, andererseits darauf abzielt, den numinosen Charakter des Heiligen Berges einzufangen, und hierin auf den Topos des Unaussprechlichen zurückgreift. Fallmerayers Bericht ist außerdem ein frühes Beispiel der Athos-Begeisterung im Zeichen der Weltflucht und Zivilisationskritik, der Suche nach einer Alternative zur modernen, fortschrittsorientierten Gesellschaft. Somit fungiert er als Vorbote dieser Tendenz, die um die Jahrhundertwende zunehmen wird. Besonders ist Fallmerayers Athos-Bericht nicht zuletzt auch wegen des Respektes, den er der orthodoxen Denkweise entgegenbringt und den er seinen Lesern zusammen mit der Erfahrung der ihn begeisternden Natur nahezubringen versucht. Zum Schluss wird auf die grundsätzliche Ambivalenz der Autorfigur eingegangen: Fallmerayer portraitiert sich einerseits als der zivilisationsmüde Westeuropäer, der die Weltabgeschiedenheit des Heiligen Berges zu würdigen weiß und für die Exzeptionalität der Landschaft des Athos empfänglich ist. Andererseits erscheint er als der von Wissensdrang motivierte westliche Gelehrte, der in der Fremde Land und Leute aufsucht und in seinem Bemühen, sie zu begreifen bzw. zu beschreiben, deren Eigenheiten und Denkweisen genau beobachtet und dokumentiert.
Der deutsche Beitrag zum Ausbau des physikalischen Instrumentariums an der Athener Universität: Ankäufe und Erwerbungen
Die vorliegende Studie beschreibt die Vorgänge um den Ausbau des Physikalischen Labors der Universität Athen mit Hilfe deutscher Reparationsleistungen nach dem Ersten Weltkrieg. Parallel dazu zeichnet sie den langsamen und mühevollen Übergangsprozess vom „Amt für Physik“ des 19. zu einem wissenschaftlichen Labor des 20. Jahrhunderts nach und verbindet diesen Prozess mit den persönlichen Geschichten derer, die an diesem Bemühen Anteil hatten. Wie an so vielen anderen Fällen lässt sich auch an diesem Fall ablesen, dass sich in Griechenland Geschichte von Institutionen in Wahrheit als Geschichte von Einzelpersönlichkeiten darstellt. Denn vielfach handelt es sich nicht um im Dienste von Institutionen tätige Menschen, sondern um Institutionen, die geschaffen werden, um Menschen dienlich zu sein. Das scheint eine Art von Gesetzmäßigkeit zu sein. Wie auch immer: der große Gewinn aus dieser Geschichte ist letztendlich, dass Griechenland für eine randständigen Universität, wie es die Athener Universität Anfang des 20. Jahrhunderts war, eine beträchtliche Anzahl für Forschung und Lehre unverzichtbarer Geräte und Instrumente hat erwerben können, und parallel dazu sich Deutschland dieser Geräte entledigen konnte, die für es selbst nur noch Produkte einer veralteten Technologie darstellten.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
To Αστεροσκοπείο Αθηνών την περίοδο της «βαυαροκρατίας»
Η ίδρυση του Αστεροσκοπείου Αθηνών το 1842 σχετίζεται με την ένταξη του νεοσύστατου ελληνικού κράτους στην ευρωπαϊκή νεωτερικότητα. Κάθε σημαντική ευρωπαϊκή πόλη όφειλε τον 19ο αιώνα να διαθέτει αστεροσκοπείο, το οποίο καθόριζε την ακριβή ώρα και ήταν σύμβολο της επιστήμης. Το Αστεροσκοπείο Αθηνών εξαρχής βασίστηκε στη γερμανόφωνη παράδοση, κυρίως λόγω συγκυριών: Χρηματοδοτήθηκε από τον ελληνοαυστριακό βαρώνο Σίνα, διευθύνθηκε από τον ελληνοαυστριακό αστρονόμο Βούρη και σχεδιάστηκε από τους Eduard Schaubert και Theophil Hansen, Γερμανό και Δανό αντίστοιχα, με σύμβουλο τον γερμανό αστρονόμο Heinrich Christian Schumacher. Τα ιδεολογικά πρότυπα του κτιρίου του Αστεροσκοπείου ακολουθούν τον νεοκλασικισμό που προβάλλεται από την βαυαρική αυλή. Τα όργανα του αστεροσκοπείου είναι κυρίως αυστριακής παραγωγής και οι εργασίες εκείνης της περιόδου δημοσιεύονται στη γερμανική γλώσσα στο γερμανικό περιοδικό Astronomische Nachrichten. Μετά την αποχώρηση του Βούρη, το αστεροσκοπείο θα το διευθύνει ο Γερμανός Julius Schmidt, συνεχίζοντας την παράδοση των στενών σχέσεων με τη Γερμανία.
Νέα άρθρα
Helmut Schareika
Helmut Schareika (1946–2018) war ein deutscher Philologe, Lektor und Übersetzer. Nach dem Studium der Klassischen Philologie, Germanistik, Byzantinischen und Neugriechischen Philologie wurde SchCatina Typaldo
Catina Typaldo (wahrscheinlich: Aikaterini Typaldou) übersetzte 1938 das Libretto der griechischen Oper Der Ring der Mutter (Το δαχτυλίδι της μάνας) von Manolis Kalomiris nachΑλέξανδρος Ρίζος Ραγκαβής
Ο Αλέξανδρος Ρίζος Ραγκαβής (Alexandros Rizos Rangavis, 1809–1892), γνωστός και ως Rangabé, υπήρξε ένας από τους γνωστότερους έλλΝέοι φάκελοι
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
