Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.
Νέα δοκίμια
Ein „Werther in Foustanella“. Panajotis Soutsos: Leandros
Gegenstand dieser Mikrogeschichte ist Panajotis Soutsos‘ Briefroman Leandros, der, wenn nicht der erste, jedenfalls einer der ersten Romane ist, die im befreiten Griechenland veröffentlicht wurden. Im Essay wird der Text in seinen historischen Rahmen eingebettet und als Konsequenz der Tradition interpretiert, zu der er gehört. Der Briefroman Leandros, den Panajotis Soutsos 1834 in Nafplio veröffentlichte, ist ein bedeutendes Zeugnis der Schwierigkeiten, mit denen die neugriechische Nation in ihrem Versuch konfrontiert war, ihre Identität, gestützt auf die europäische kulturelle Tradition, zu konstruieren. Diese Schwierigkeiten behandelt unter anderem der vorliegende Essay. Darüber hinaus untersucht er die metaphysische Dimension, die die Nation und König Otto in dem Text erhalten, und betont gleichzeitig Soutsos‘ europäische Vorbilder, konkret seine Beziehung zu Goethes Werther, die in vielerlei Hinsicht den Handlungsstrang bestimmen.
Übersetzung aus dem Griechischen: Ulf-Dieter Klemm
Aspekte des Musiklebens im griechischen Königreich zur Zeit König Ottos
Hier wurde versucht, eine eventuelle deutsche Verflechtung auf drei wichtigen Gebieten des griechischen Musiklebens in der Zeit Ottos darzustellen, und zwar in der Oper, im Bereich von Konzert und musikalischer Geselligkeit – hier sind die Grenzen fließend – und in der Bildung. In Bezug auf die Oper kann festgestellt werden, dass in Athen der Hof mittels der Finanzierung – direkt und über die Regierung auch indirekt – auf das Zustandekommen und die Qualität der jeweiligen Opernsaison maßgeblichen Einfluss ausübte. Auch in der Auswahl des Impresario wirkte er oft entscheidend mit. Dagegen fand sich nur ein einziger Versuch von Seiten des Hofes, direkt auf das Repertoire Einfluss zu nehmen. Deutsche Musiker waren nur in der Bläsergruppe des Opernorchesters relativ stark vertreten – etliche waren gleichzeitig Mitglieder einer Militärkapelle –, während die Streicher überwiegend und die Sänger ausschließlich Italiener waren. Opernbesuche standen jedem offen, der sich ein Billett leisten konnte, und diese Möglichkeit wurde keineswegs nur von der Oberschicht genutzt. In politischen Diskussionen in der Presse diente die teure und „unmoralische“ Oper der antibayerischen Partei oft als Vehikel für Kritik an Hof und Regierung. In den Handelsstädten Hermoupolis und Patras war der Opernbetrieb unabhängig vom hauptstädtischen Einfluss. Das Konzertleben und die musikalische Geselligkeit waren an europäischen Vorbildern orientiert und offensichtlich an das Vorhandensein einer Bevölkerungsschicht mit musikalischer Bildung nach europäischem Vorbild geknüpft. Diese Schicht war ein internationales Gemisch aus den in Athen ansässigen Diplomaten, den deutschen Beamten und den gebildeten Fanarioten wie etwa Alexandros-Rizos Rangavis, aus den Reisenden und einigen Philhellenen, die sich in Athen niedergelassen hatten. Diese Gruppen befanden sich – abgesehen von den Philhellenen – aufgrund des Status Athens als Hauptstadt und Sitz des Hofes in der Stadt. Die öffentlichen Schulen boten an Musikunterricht nur das gemeinsame Singen, nicht mit dem Ziel musikalischer Bildung, sondern für die patriotische, religiöse und ethische Erziehung der Schüler. Außer privaten Musiklehrern ermöglichten vor allem die Privatschulen für Mädchen auch Klavierunterricht, der junge Damen befähigte, eine Gesellschaft musikalisch zu unterhalten, und der ein beachtliches Niveau erreichen konnte. Im Allgemeinen lag die private Musikerziehung zu Ottos Zeit in der Hand der in Griechenland lebenden Italiener, die häufig eine enge Verbindung mit dem Opernbetrieb hatten. Der Musiklehrer Julius Henning aus Bayern ist eher eine Ausnahme.
Το γερμανικό «ελληνικό ιδεώδες» κατά την εποχή του εθνικοσοσιαλισμού
Η εικόνα της Ελλάδας στη Γερμανία είχε διαμορφωθεί με βάση ένα «ελληνικό ιδεώδες» το αργότερο τον 18ο αιώνα, τέθηκε σε περαιτέρω επεξεργασία υπό την αυξανόμενη επιρροή των ιδεολογικών προπαγανδιστών του εθνικοσοσιαλισμού, και μπήκε στα σχολικά βιβλία ως μέρος μιας στοχευμένης εκπαιδευτικής πολιτικής, αποκτώντας έτσι τεράστια επιρροή. Στόχος των εθνικοσοσιαλιστών ιδεολογικών προπαγανδιστών ήταν να δημιουργήσουν μια ιστορική σύνδεση μεταξύ της «νέας» Γερμανίας και της αρχαίας Ελλάδας, ώστε να προσδώσουν στο νέο καθεστώς ιστορικό βάθος και να ενισχύσουν έτσι τη νομιμοποίησή του απέναντι στους Γερμανούς και στο εξωτερικό. Οι Θερινοί Ολυμπιακοί Αγώνες του 1936 στο Βερολίνο αποτελούν το αποκορύφωμα αυτής της πολιτικής. Η εισβολή των γερμανικών στρατευμάτων στην Ελλάδα από τον Απρίλιο του 1941 είχε ως κύριο στόχο να αντιμετωπίσει την αυξανόμενη επιρροή της Μεγάλης Βρετανίας στα Βαλκάνια, αφού οι στρατιωτικές επιχειρήσεις της Ιταλίας στην περιοχή είχαν σταματήσει. Ωστόσο, το έμμεσο αποτέλεσμα της γερμανικής κατάκτησης της Ελλάδας ήταν ότι χιλιάδες Γερμανοί στρατιώτες είδαν την προκατασκευασμένη εικόνα τους για την Ελλάδα να έρχεται αντιμέτωπη με την πραγματικότητα της χώρας και των κατοίκων της, γεγονός που πολύ σύντομα οδήγησε σε απογοήτευση και αυξανόμενη περιφρόνηση.
Μετάφραση από τα γερμανικά: Μιχάλης Γεωργίου
Νέα άρθρα
Peter Coulmas
Promotion Peter Coulmas (1914-2003) war von 1938 bis 1939 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben. Fakultät: Philosophische Fakultät Hauptfach: Soziologie WinterCharles Ross
Charles (eigtl.: Karl) Ross (1816–1858), ein Bruder des Archäologen Ludwig Ross (1806–1859) und vielgereister Landschaftsmaler aus Holstein, besichtigte zwischen 1837 und 1839 Griechenland und seAndromache Anagnostopoulos
Andromache Anagnostopoulos (Lebensdaten unbekannt) war eine deutsch-griechische Schauspielerin und Rezitatorin. Die Tochter des Leipziger Gastwirts Georg Andreas Anagnostopoulos studierte bei LothΝέοι φάκελοι
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
