ΕΠΙΤΟΜΗ

Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.

Νέα δοκίμια

Ο φιλελληνισμός στη Σαξονία, 1821–1828

Έτσι, το ερώτημα που τέθηκε προηγουμένως σχετικά με τους δεσμούς ανάμεσα στον φιλελληνισμό και το αστικό-φιλελεύθερο κίνημα στη Σαξονία απαντάται ως εξής: οι δεσμοί αυτοί φαίνεται να έχουν παίξει περιφερειακό μόνο ρόλο. Παράλληλα, η επίδραση του φιλελληνισμού στην εσωτερική πολιτική της Σαξονίας αποδεικνύεται μάλλον ισχνή. Εδώ υπάρχουν διαφορές αφενός σε σχέση με τη νοτιοδυτική Γερμανία και τα φιλελληνικά ερεθίσματα για τη συγκρότηση οργανώσεων των πολιτών, τα οποία έχει υπογραμμίσει ο Christoph Hauser [Κρίστοφ Χάουζερ], και αφετέρου σε σχέση με τη Βαυαρία και τον κρατικό φιλελληνισμό υπό τον βασιλιά Λουδοβίκο Α΄, τον οποίο έχει περιγράψει ο Ludwig Spaenle [Λούντβιγκ Σπένλε]. Αντίθετα, διακριτοί είναι ορισμένοι παραλληλισμοί με την Πρωσία (όπως η θεσμική αδυναμία της φιλελεύθερης αστικής τάξης, η γρήγορη παρέμβαση της κυβέρνησης ήδη από το καλοκαίρι του 1821 και η επίσημη ανοχή στο κίνημα των δωρεών από το 1826). Ωστόσο, είναι ακόμη πολύ νωρίς για μια συνολική σύγκριση της Σαξονίας με άλλα γερμανικά κράτη· για να γίνει αυτό, πρέπει πρώτα να προχωρήσει αισθητά η έρευνα για τον σαξονικό φιλελληνισμό – πράγμα για το οποίο παροτρύνουμε στο κλείσιμο αυτού του κειμένου.

Μετάφραση από τα γερμανικά: Ιωάννα Μεϊτάνη

Struktur und Akteur in der Entwicklung der deutsch-griechischen Beziehungen 1871–1941

Strukturelle Faktoren wie die Auflösung des Habsburgerreichs und der Zusammenbruch des Osmanischen Reiches spielten eine wichtige Rolle in der Entwicklung der deutsch-griechischen Beziehungen und führten dazu, dass diese nicht mehr dem Primat des deutschen Interesses am Osmanischen Reich unterworfen waren. Besonders wichtig waren die Einbeziehung Mazedoniens und Thrakiens in den griechischen Staat und die Weltwirtschaftskrise. Dazu kamen politische Faktoren wie der zunehmende Revisionismus im Europäischen und Mittelmeer-Raum in Folge der Machtergreifung Hitlers, die die Abhängigkeit Griechenlands von deutschen Rüstungstechnologien erhöhten und eine krisenhafte politische Entwicklung mit sich brachten. Erst nach der Errichtung der Diktatur von Metaxas erlebte Griechenland eine erhebliche Stabilisierung. Diese basierte in großem Maß auf dem Handel mit Deutschland. So waren es auch weder grundlegende Meinungsverschiedenheiten mit Griechenland noch Ansprüche auf griechische Gebiete, die Hitler dazu brachten, seine Politik „Ruhe auf dem Balkan“ aufzugeben und Griechenland zu besetzen, wohl aber Mussolinis Ultimatum.

Deutsche Versöhnungspolitik 2014-2019 und die Rolle der griechischen Märtyrergemeinden (Opferdörfer)

Es wird die deutsche Versöhnungspolitik gegenüber Griechenland in der Zeit 2014-2019 aus einer politikwissenschaftlichen Sicht beleuchtet und dabei auf einschlägige Literatur des jüngeren akademischen Felds der Versöhnungsforschung eingegangen. Es werden Versäumnisse und Charakteristika der letzten 70 Jahre bilateraler Beziehungen dargestellt und der vollzogene deutsche Politikwechsel beschrieben. Symbolische Gesten wie Gedenkreden und Kranzniederlegungen, aber auch pragmatische Ansätze wie die Schaffung des deutsch-griechischen Zukunftsfonds und die Etablierung des deutsch-griechischen Jugendwerks werden diskutiert. Im Fokus stehen nicht nur die deutsche Versöhnungspolitik, sondern auch die griechischen Märtyrerstädte und -dörfer, die Empfänger dieser Politik sein sollen. Damit wird gezeigt, welche Chancen und Grenzen deutsche symbolische Gesten für eine gemeinsame Erinnerungskultur und für einen Versöhnungsprozess haben. Zur Eingrenzung der Thematik werden die jüdischen Gemeinden Griechenlands sowie die Reparationsdebatte nicht behandelt. Der Beitrag untersucht einen lang-ausgebliebenen Annäherungsprozess. Dieser Prozess ist auf die Aufmerksamkeit und das Engagement unterschiedlicher Akteure aus beiden Ländern angewiesen und stellt einen Knotenpunkt deutsch-griechischer Verflechtungen dar.

Νέα άρθρα

Moriz Carrière Moriz Carrière (1817–1895‏) war ein deutscher Philosoph, Kunsthistoriker und Schriftsteller. 1842 gab Carrière gemeinsam mit seinen Berliner Studienfreunden Heinrich Bernhard Oppenheim und Da
Johann Georg von Hahn Johann Georg von Hahn (1811–1869) spielte nicht nur als Jurist, sondern auch als Diplomat, Ethnologe und Übersetzer eine wichtige Vermittlerrolle zwischen dem deutsch- und griechischsprachigen
Lily von PlantaLily von Planta (1903–1982), geb. Drossini, war die Tochter des griechischen Lyrikers und Schriftstellers Georgios Drossinis (1859–1951). Nach der Trennung ihrer Eltern zog sie mit ihrer Mutter in

Νέοι φάκελοι

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.

Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland

Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.