Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.
Νέα δοκίμια
Finanzielle Netze. Die bayerisch–französische Familienbank von Eichthal und ihre Investitionspläne in Griechenland in den 1830er Jahren
In den 1830er Jahren interessierte sich die Familienbank Eichthal mit ihren Sitzen in München und Paris intensiv für Investitionen in Griechenland, wo dieses Kapital zum Aufbau der Wirtschaft dringend nötig gewesen wäre. Die Familie investierte zunächst stark in den Aufbau von Geschäftsbeziehungen, verfolgte ihre Pläne dann aber schon ab Mitte der 1830er Jahre nicht mehr weiter. Der Artikel untersucht die Gründe für diese (negative) Investitionsentscheidung, die paradigmatisch für die Haltung der meisten europäischen Bankiers ist.
Philhellenismus in Sachsen, 1821-1828
Damit lässt sich die eingangs gestellte Frage nach den Verbindungen zwischen Philhellenismus und bürgerlich-liberaler Bewegung in Sachsen so beantworten, dass diese offenbar nur eine marginale Rolle gespielt haben. Zugleich erweisen sich die innenpolitischen Auswirkungen des Philhellenismus in Sachsen insgesamt als eher gering. Hier bestehen einerseits Unterschiede zu Südwestdeutschland und den von Christoph Hauser betonten philhellenischen Impulsen für den Aufbau bürgerlicher Organisationen, andererseits auch zu Bayern mit dem von Ludwig Spaenle beschriebenen Staatsphilhellenismus unter König Ludwig I. Dagegen sind gewisse Parallelen zu Preußen erkennbar (wie die institutionelle Schwäche des liberalen Bürgertums, das frühe Eingreifen der Regierung im Sommer 1821 und die offiziell geduldete Spendenbewegung ab 1826). Für einen abschließenden Vergleich Sachsens mit anderen deutschen Staaten ist es aber noch zu früh, denn dazu muss erst einmal die Forschungslage zum sächsischen Philhellenismus deutlich verbessert werden, wozu abschließend nur eingeladen werden kann.
Die Dynastie der Wittelsbacher und die griechische Geschichte: Erinnerungspolitik und Legitimationsstrategien
Sowohl in Bayern als auch in Griechenland betrieben die Dynastie der Wittelsbacher und vor allem Ludwig I. eine der Legitimation der Monarchie dienende Erinnerungspolitik. In München wurde die Geschichte des modernen Griechenland in der Residenz und in den Propyläen als Teil der Geschichte der Dynastie dargestellt, während Otto als König in Athen daran ging, sich durch eine Reihe symbolischer Akte selbst zu einem Teil der griechischen Nationalgeschichte zu machen. So führte Otto die Fustanella als offizielles Gewand der Dynastie ein, nahm an Gedenkfeiern für die Helden der Revolution teil und ließ einen Palast erbauen, der mit Bildwerken ausgeschmückt wurde, welche Ereignisse aus der Geschichte des griechischen Unabhängigkeitskampfes zeigten, um sich so als rechtmäßiger Erbe von 1821 zu inszenieren. Seine Gestalt wurde mit der griechischen Antike und ihren materiellen Überresten, als deren Verwalter und Beschützer Otto auftrat, in Verbindung gebracht, aber auch mit der Erinnerung an den Thron von Konstantinopel, den er im Sinne der Megali Idea besteigen sollte. Dennoch führten die politischen Auseinandersetzungen, die Aufstände und die akute Opposition gegen Otto zu Schwankungen seiner politischen Legitimation und schließlich dazu, dass die historische Erinnerung an ihn durch markante Topoi und Ereignisse geprägt wurde, die letztlich nur deutlich machten, wie sehr er in Zweifel gestellt wurde.
Übersetzung aus dem Griechischen: Dennis Püllmann
Νέα άρθρα
Αντώνιος Μαναράκης
Ο Αντώνιος Μαναράκης (γεν. 1820, πέθ. μετά το 1889) ήταν έλληνας καθηγητής γερμανικών και μεταφραστής ελληνικής λοAugust Boltz
August Konstantin Boltz (1809-1907) war ein deutscher Sprachlehrer und Übersetzer, der u. a. durch Übersetzungen aus dem Neugriechischen und Studien über die neugriechische Sprache hervortrat.Φριτς Μπεμ
Ο Φρίντριχ Βίλχελμ Βίκτωρ «Φριτς» Μπεμ (1880-1943) ήταν Γερμανός κλασικός φιλόλογος, παιδαγωγός και λαογράφος, οΝέοι φάκελοι
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
