ΕΠΙΤΟΜΗ

Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.

Νέα δοκίμια

Philhellenismen der Wiener Moderne

Elisabeth von Österreich und ihr Vorleser Christomanos vertreten im Wien der 1890er Jahre einen schwärmerischen Philhellenismus, der romantische Vorgaben mit einem Subjektivismus der Stimmung verbindet und sich ausdrücklich auch auf die Gegenwart des Landes und der Landschaft bezieht. Im Wiener Feuilleton herrscht dagegen eine einseitige Verehrung des antiken Griechentums vor, das den gebildeten Wienern um 1900 zum großen Teil noch durch gymnasialen Sprachunterricht nahegebracht wurde. In der produktiven Aneignung setzen sie originelle Akzente: von der Funktionalisierung des Mythos für die Traumdeutung (Freud) über das identifikatorische Interesse an der sokratischen Aufklärung (Gomperz) oder die These von der Hysterie der Griechen (Bahr) bis zur mystischen Überhöhung des Opferrituals in der Archaik oder asiatischen Kulten (Hofmannsthal, Beer-Hofmann). Während der junge Kokoschka diese Vision einer barbarischen Katharsis aufgreift und übersteigert, distanziert sich Ehrenstein vom mythischen Ernst einer mit Bildungsansprüchen verbundenen Antike zugunsten eines erotisch-entspannten Griechentums, das in den 1920er Jahren auch ein Komödienplan Hofmannsthals aufgreift.

 

Αρχιτεκτονική και Πολιτική: O ρόλος του αρχιτέκτονα Ιωάννη Δεσποτόπουλου στην εμβάθυνση των ελληνογερμανικών σχέσεων κατά τη δεκαετία του 1960

Το δοκίμιο εξετάζει τον τρόπο που ο αρχιτέκτονας Ιωάννης Δεσποτόπουλος συνεισέφερε στην εμβάθυνση των ελληνογερμανικών σχέσεων κατά τη δεκαετία του 1960, μέσα από τρία παραδείγματα: Τη διαμεσολάβησή του στην πρόσκληση του γερμανού πολεοδόμου Werner Hebebrand για τη δημιουργία του Ρυθμιστικού Σχεδίου της Μείζονος Περιοχής Αθηνών κατά την περίοδο 1960-1962, τη διάλεξή του με τίτλο «Η ιδεολογική διαμόρφωση των πόλεων» στο κτίριο της Ακαδημίας Τεχνών του Βερολίνου το 1966, και τη διοργάνωση της τακτικής συνάντησης των μελών της Ακαδημίας Τεχνών του Βερολίνου στην Αθήνα το 1967. Τα παραδείγματα αυτά εξηγούν το πως ο Δεσποτόπουλος κατάφερε να δημιουργήσει, μέσα από τη μικρο-ιστορία του, συνθήκες αμφίπλευρης και αμοιβαίας ανταλλαγής ανάμεσα στις αρχιτεκτονικές κοινότητες των δύο χωρών.

Grammata apo ti Jermania (Briefe aus Deutschland). Mikis Theodorakis und Fontas Ladis: Musikalische Verflechtungen zwischen Griechenland und Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren

Anhand der lyrischen Komposition von Fontas Ladis mit dem Titel Briefe aus Deutschland (1966) wurde eine Diskussion über die Aspekte der Arbeitsmigration der 1960er Jahre im Bereich der Musikproduktion und der Liedertexte sowie eine Mikrogeschichte der deutsch-griechischen Beziehungen in ihrer musikalisch-poetischen Dimension untersucht. Es ist eine Mikrogeschichte, die aufeinanderfolgenden Szenen der griechischen Migration nach Westdeutschland in den 1960er Jahren aufzeigt, und die Teil der zeitgenössischen griechischen Geschichte der Vertonung in der Zeit vor der Diktatur der Obristen und dem Aufkommen insbesondere des politischen Liedes ist.

Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsigkas

Νέα άρθρα

Πάουλ ΜίτσκεΟ Πάουλ Μίτσκε (1853–1920) ήταν γερμανός ιστορικός, βιβλιοθηκονόμος και μεταφραστής νεοελληνικής λογοτεχνίας.
U. KunstmannU. Kunstmann (Lebensdaten unbekannt) trat in den 1970er Jahren mit Übersetzungen griechischer Natur- und Reiseführer von Jorgos Sfikas beim Athener Efstathiadis-Verlag in Erscheinung.
Bernd JentzschDer Schriftsteller und Lektor Bernd Jentzsch (geb. 1940) war vor seiner Aussiedlung aus der DDR in der Mitte der 1970er Jahre als Nachdichter an mehreren ostdeutschen Sammlungen neugriechischer Lyrik

Νέοι φάκελοι

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.

Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland

Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.