ΕΠΙΤΟΜΗ

Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.

Νέα δοκίμια

Die nationalsozialistische Akademie für Deutsches Recht und ihr Einfluss auf das griechische Zivilrecht

Die endgültige Formulierung des griechischen Zivilgesetzbuchs Astikos Kodix und seine vorherrschende Auslegung sind teilweise auf den Einfluss der nationalsozialistischen Rechtslehre zurückzuführen. Diese wurden im damaligen Deutschland im Rahmen der Arbeiten zur Reform des deutschen Privatrechts systematisch gepflegt und hatten großen Einfluss auf die griechischen Rechtskreise. Dazu braucht man nur in den Fachzeitschriften jener Zeit zu blättern. Das damals herrschende Verständnis des Rechtsmissbrauchs herrschte, seinem eindeutigen Gegensatz zur liberalen Tradition des „heutigen römischen Rechts“ zum Trotz, auch in der Nachkriegszeit.

Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsingas

Darstellungen Chinas in der neugriechischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts. „Das chinesische Kaiserreich“ in Konstantinos Koumas‘ „Geschichten der menschlichen Taten“ (1830-32) und die deutschen Einflüsse seiner Vermittlung

Der Essay ist Teil eines ersten Versuchs, die Sicht der neugriechischen Geschichtsschreibung auf China und ihre ideologischen Aspekte zu erfassen und zu analysieren. Die Arbeit konzentriert sich vor allem auf die Darstellung Chinas in dem zwölfbändigen Werk Istoriai ton anthropinon praxeon (Geschichten der menschlichen Taten, 1830-1832) des neugriechischen Aufklärers Konstantinos Koumas (1777-1836), eine der wichtigsten neugriechischen Universalgeschichten des 19. Jahrhunderts, und die Einflüsse der deutschen Geschichtsschreibung auf das Werk. Die im Essay behandelten Fragen betreffen Koumas΄ Quellen, zu denen prominente deutsche Historiker und Sinologen des 18. und 19. Jahrhunderts (Klaproth, Eichhorn, Herder) gehören, sowie die Art und Weise, mit der Koumas ihre Arbeiten zu China heranzieht, seine Einstellung zu Themen, die von ideologischem, politischem und religiösem Interesse sind, wie z.B. seine Bewertung der patriarchalischen, kaiserlichen Staatsform Chinas, der chinesischen Ästhetik und Sprache sowie der dort vorherrschenden Religionen. In diesem Zusammenhang wird der Einfluss europäischer Grundsätze der Aufklärung auf Koumas΄ Werk ebenso untersucht wie auch die Übernahme bestimmter Muster der Ost-West-Gegenüberstellung, die die Einschätzung Chinas in der westlichen Historiographie bestimmten.

Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsingas

Ο φιλελληνισμός ως έκφραση φυγής, αισθητικής και διανόησης: το παράδειγμα της αυτοκράτειρας Ελισάβετ της Αυστρίας

Ιδιαίτερα την τελευταία δεκαετία της πολυδιάστατης ζωής της αυτοκράτειρας, η Ελλάδα κατείχε ιδιαίτερη θέση στην καρδιά της. Στόχος της παρούσας ερευνητικής συμβολής ήταν να συσχετίσει το ρεύμα του φιλελληνισμού με το πρόσωπο της Ελισάβετ και την εξέλιξη της προσωπικότητάς της. Στα ποιήματά της, στα ταξίδια της, στην εκμάθηση της γλώσσας και εξίσου στη σχέση της με μεγάλους Έλληνες διανοούμενους των τελών του 19ου αιώνα, γνωρίζουμε για πρώτη φορά την αυτοκράτειρα ως προσωπικότητα με βάση τις πρόσφατες πηγές και ανακαλύπτουμε τη βαθιά ανθρωπιά της, η οποία αγνοείται εδώ και καιρό από τα βιβλία και τις ταινίες.

μετάφραση από τα γερμανικά: Ιφιγένεια Παπούλη

 

Νέα άρθρα

Walter Jablonski Walter Michaelis Jablonski (1892–1967) war ein deutscher Augenarzt und Schriftsteller, der 1942 die erste deutsche Gedichtausgabe von Konstantinos Kavafis veröffentlichte. Wie die Kavafis-Über
Klaus Marschke Klaus Marschke (1926–1999) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Redakteur, der 1955 die deutsche Fassung von Melpo Axiotis Erzählband Im Schatten der Akropolis (Σύντροφοι,
Karl August Horst Karl August Horst (1913–1973) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer, der 1953 eine deutsche Übersetzung der Ασκητική (Askese) von Nikos Kazantzakis veröffentlichte. Nach

Νέοι φάκελοι

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.

Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland

Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.