Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.
Νέα δοκίμια
Griechisch-deutsche Chorbeziehungen (1980-2021)
Das Gesamtthema „Griechisch-deutsche Chorbeziehungen“ lässt sich in zwei Einzelkategorien unterteilen: zum einen die Kategorie „Griechische Chöre in Deutschland bzw. deutsche Chöre in Griechenland“, zum anderen – unabhängig von aller Migrationsthematik – den Themenbereich „Gegenseitige Kommunikation, gegenseitiger Austausch und gemeinsame Programmvorhaben griechischer und deutscher Chöre“. Ziel dieses Essays ist, griechisch-deutsche Chöre von ihrer Gründung an bis zum Jahr 2021 zu erfassen, zu beschreiben, auf sie aufmerksam zu machen, die griechisch-deutschen Austauschaktivitäten und deren Bedeutung für das Chorleben beider Länder ins Licht zu rücken und damit die Schaffung eines Kommunikationsnetzes im Dienste des Ausbaus griechisch-deutscher Chorbeziehungen zu unterstützen.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
Elly Sougioultzoglou-Seraidari (1899-1998): Ihre fotografische Ausbildung in Dresden und die Rolle ihrer Lehrer bei der Ausbildung ihres fotografischen Blicks
Elly Sougioultzoglou-Seraidari, bekannt als Nelly’s, wurde 1899 im kleinasiatischen Aydın geboren. Nach ihrer 1920 in Smyrna abgeschlossenen Gymnasialzeit reiste sie nach Dresden, um dort Musik und Malerei zu studieren. Die in Kleinasien herrschenden unsicheren Zustände bewogen sie, sich gleichzeitig der Fotografie zuzuwenden, die ihr ein zuverlässiges Auskommen sichern würde. Anfangs nahm sie bei dem namhaften Fotografen Hugo Erfurth, einem Vertreter der klassischen Fotografie, Unterricht, später dann bei dessen jungem Schüler Franz Fiedler, aus dessen Schule sie 1923 mit der Note „Sehr gut“ abging.
Seraidari wurde in Porträtfotografie und der weitverbreiteten Bromoil/Öldruck-Technik ausgebildet, mit der man den Fotoarbeiten eine piktorialistische Anmutung verlieh. Parallel dazu verfolgte sie mit, wie ihre Lehrer Tänzerinnen bildlich verewigten, hauptsächlich Vertreterinnen der relativ neuen Bewegung des Ausdruckstanzes, und zwar in Bewegung und nicht in im Voraus festgelegten Posen. Nachdrücklich von Fiedler ermutigt, fotografierte sie selbst zwei herausragende Tänzerinnen aus der Schule Mary Wigmans, und zwar sowohl im Atelier wie in der Landschaft der damaligen Sächsischen Schweiz.
1924 ließ sich Seraidari in Athen nieder, wo sie ein Jahr später ihr erstes Fotostudio einweihte. Die Athener Gesellschaft erkannte sehr bald die besondere und für die Verhältnisse der griechischen Hauptstadt neuartige Ästhetik ihrer Aufnahmen und strömte in ihr kleines Atelier, um von sich Aufnahmen machen zu lassen. Die Anwendung der Techniken, die man Seraidari gelehrt hatte, führte dazu, dass sich ihre Porträts von den sonstigen Personenaufnahmen der Zwischenkriegszeit unterschieden und innerhalb eines von Männern dominierten Berufszweigs der Stadt Bekanntheit erlangten.
Ebenfalls deutsch beeinflusst und inspiriert sind auch die von ihr auf der Akropolis realisierten Tanzfotografien. Es handelt sich dabei um die 1925 entstandenen Aufnahmen der Primaballerina der Opéra Comique de Paris Mona Paiva, die für Furore in der damaligen konservativen Gesellschaft sorgten, desgleichen um Bilder mit der Russin Nikolska, die fünf Jahre später im Augenblick eines Sprunges vor den mächtigen Säulen des Parthenons abgebildet wurde. Ganz dem zeitgenössischen Trend entsprechend gehen die Aktstudien im Atelier wie vor dem Hintergrund klassischer Monumente auf eine Spurensuche nach dem klassischen Ideal und einer Idealisierung des menschlichen Körpers. Mochte auch die Naziideologie den theoretischen Untergrund abgeben, auf dem die schöpferische Arbeit bedeutender deutscher Fotografen basierte: die beherrschenden Koordinaten in Nellys Schaffen blieben ihre hellenozentrische Bildung und ihr romantisches Naturell.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
Έλληνες επιστήμονες σε γερμανικά πανεπιστήμια. Το παράδειγμα των καθηγητών της Γεωπονικής Σχολής Αθηνών
Σκοπός του δοκιμίου είναι η εξέταση των σχέσεων, επιδράσεων και ανταλλαγών που ανέπτυξαν έλληνες επιστήμονες, γεωπόνοι ή μη, οι οποίοι σπούδασαν ή μετεκπαιδεύτηκαν στη Γερμανία από τις αρχές περίπου του 20ού αιώνα μέχρι και τις πρώτες μεταπολεμικές δεκαετίες. Στο πλαίσιο αυτό εξετάσαμε την επίδραση που άσκησε η παραμονή τους στο εξωτερικό, η μικρότερη ή μεγαλύτερη θητεία τους σε ιδρύματα της Γερμανίας, στη μετέπειτα σταδιοδρομία τους, τον τρόπο με τον οποίο η γνώση και η εμπειρία που αποκτήθηκαν στα γερμανόφωνα ιδρύματα επηρέασε την υιοθέτηση πρακτικών και νοοτροπιών, αλλά και τον αντίκτυπο στη διαμόρφωση του χαρακτήρα σπουδών στο εσωτερικό. Όλα αυτά εντάχθηκαν σε μια συγκριτική προοπτική, τόσο σε σχέση με την προέλευση των βασικών τους σπουδών όσο και με αναφορές στη μετέπειτα πορεία και σταδιοδρομία τους. Επιπλέον, αναλύθηκε συγκριτικά η ομάδα των γερμανοσπουδαγμένων ή «γερμανόφιλων» επιστημόνων και καθηγητών σε σχέση με τις προτιμήσεις και τις επιστημονικές και ακαδημαϊκές τροχιές των υπολοίπων, οι οποίοι επιλέγουν να σπουδάσουν ή να μετεκπαιδευτούν σε άλλες χώρες και πανεπιστήμια του εξωτερικού. Βασική μας επιδίωξη ήταν να σκιαγραφήσουμε και να προσδιορίσουμε τα κριτήρια πίσω από αυτές τις επιλογές, αλλά και την έκταση, το εύρος και τη διάρκεια αυτών των σχέσεων, επιδράσεων και ανταλλαγών.
Νέα άρθρα
Emmanouil Ν. Vyvilakis
Der Jurist, Publizist und Politiker Emmanouil Vyvilakis (1806–1880) gilt als erster Grieche, der Jakob Philipp Fallmerayers These von der slawisch-albanischen Herkunft der modernen Griechen zuMarianne Klaar
Marianne Klaar (1905–1994) war eine deutsche Sammlerin und Übersetzerin griechischer Volksliteratur. Nach dem Abschluss des Lyzeums absolvierte die in Berlin geborene Tochter des bekannten östeΝέοι φάκελοι
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
