ΕΠΙΤΟΜΗ

Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.

Νέα δοκίμια

Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in den Beziehungen Griechenlands zu NATO und EG im Zeitraum 1974-1981

Als Griechenland nach der Militärdiktatur den Antrag auf Aufnahme in die Europäischen Gemeinschaften stellte, war die Bundesrepublik Deutschland das stärkste Land Europas. Die Zusammenarbeit Deutschlands mit Athen war Voraussetzung dafür, die griechische Strategie einer möglichst schnellen Aufnahme erfolgreich auf den Weg zu bringen. Parallel zu den Beitrittsverhandlungen mit den Europäischen Gemeinschaften wurde auch über die vollständige Wiedereingliederung Griechenlands in die NATO verhandelt; dies erfolgte insbesondere über Bundeskanzler Schmidt und Vizekanzler Hans-Dietrich Genscher als Außenminister. Aufgrund seiner eigenen problematischen Beziehung zur NATO, deren militärischem Bereich es zwischen 1966 und 2007 nicht angehörte, spielte Frankreich in beiden Verhandlungen eine geringere Rolle. Obwohl Karamanlis, solange er Ministerpräsident war, nicht zuließ, dass Griechenland in den militärischen Bereich des Bündnisses zurückkehrte, und ebensowenig, dass der Beitritt zu den Europäischen Gemeinschaften von der Wiedereingliederung in die NATO abhängig gemacht wurde, sorgte er schon 1976 für eine Abmilderung des gespannten Verhältnisses zur Türkei und zum Bündnis, um den „Neun“ zu zeigen, dass die griechisch-türkischen Probleme all dies nicht belasten würden. Gleichzeitig vermied er mit Hilfe der Vermittlung, zu der sich die deutsche und französische Führung bereit erklärt hatten, eine „Vergemeinschaftung“ des Zypernproblems und sicherte damit dessen weiterhin internationale Dimensionierung ab. Nach 1977 beschleunigte die Regierung Schmidt Griechenlands Weg zum Beitritt. Es ging ihr darum, die deutsche Ostpolitik mit den „demokratischen“ und geopolitischen Vorteilen zu verbinden, die Griechenland vornehmlich für den Mittelmeerraum bot. Die Verständigung zwischen Karamanlis und Schmidt beförderte, dass beide der Auffassung waren, dass „Europa“ innerhalb des Westens eine Identität pflegen sollte, die sich von derjenigen der USA abhob. Vorliegende Analyse beleuchtet die Rolle der Bundesrepublik Deutschland bei den Verhandlungen zwischen Griechenland und den Europäischen Gemeinschaften sowie der NATO, ferner die deutschen Strategien auf den Feldern NATO und Europäische Gemeinschaften und schließlich die bilateralen Beziehungen beider Länder in sicherheits- und demokratiepolitischem Zusammenhängen.

Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler

Die Sternwarte Athen zur Zeit der „Bayernherrschaft“

Die Gründung der Athener Sternwarte steht in Zusammenhang mit der Integration des neugegründeten griechischen Staates in die europäische Moderne. Jede bedeutende Stadt Euro-pas war es sich im 19. Jahrhundert schuldig, über eine Sternwarte zu verfügen, die die genaue Uhrzeit festlegte und symbolisch die Wissenschaft repräsentierte. Die Athener Sternwarte hatte von Anfang an die deutsche Astronomie zur Basis, was hauptsächlich auf besondere Konstellationen zurückging: Von dem griechisch-österreichischen Baron von Sina finanziert, vom griechisch-österreichischen Astronomen Vouris geleitet, wurde sie unter Hinzuziehung des deutschen Astronomen Heinrich Christian Schumacher als Berater von den Architekten Eduard Schaubert und Theophil Hansen (der eine Deutscher, der andere Däne) entworfen. Die ästhetisch-ideologischen Vorgaben für das Sternwartengebäude orientierten sich am vom bayerischen Hof protegierten und beförderten Neoklassizismus. Das Instrumentarium für die Sternwarte stammte vornehmlich aus Österreich, während die Forschungsarbeiten aus dieser Zeit auf deutsch in der deutschen Zeitschrift Astronomische Nachrichten publiziert wurden. Nach Vouris’ Weggang leitet der Deutsche Julius Schmidt die Sternwarte und setzte damit die engen Beziehungen zu Deutschland fort.

Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler

Γιάννης Καμπύσης: Ένας Ρωμιός στο Μόναχο του Φεν ντε Σιέκλ

Η παρούσα μικροϊστορία εξετάζει τη σχέση του δραματουργού Γιάννη Καμπύση με τον γερμανικό πολιτισμό στα τέλη του 19ου αιώνα. Το συμβάν με το οποίο εκκινεί η μελέτη είναι το σύντομο αλλά μεταμορφωτικό ταξίδι του Καμπύση στη Γερμανία το διάστημα 1898-1899, στη διάρκεια του οποίου ήρθε σε στενή επαφή με τον γερμανικό πολιτισμό. Η στενή σύνδεση του Καμπύση με γερμανικές πολιτισμικές όψεις, η οποία είχε ξεκινήσει πριν από το ταξίδι του, αποτυπώνεται δραστικά στη δραματουργία και τις φιλοσοφικές αναζητήσεις του. Σχετικά με τη δραματουργία, εμβληματική είναι η επιρροή του Γκέρχαρτ Χάουπτμαν, ενώ δεν λείπει ο διάλογος με θεατρικούς συγγραφείς όπως ο Γιόχαν Βόλφγκανγκ φον Γκαίτε και ο Χέρμαν Ζούντερμαν. Σχετικά με τη φιλοσοφία, ο συγγραφέας ασπάζεται αρχικά τη σκέψη του Αρθούρου Σοπενχάουερ, ενώ το ταξίδι του στη Γερμανία επισφραγίζει τη μεταστροφή του στα διδάγματα του Φρίντριχ Νίτσε. Με κύριο αγωγό τα «Γερμανικά γράμματα», αλλά και μια πληθώρα άρθρων και μεταφράσεων, ο Καμπύσης θα διαδώσει πτυχές της γερμανικής λογοτεχνίας στην Ελλάδα της Μπελ Επόκ. Όπως υποστηρίζει το δοκίμιο, με βάση τις ιστορικές και ιδεολογικές συνιστώσες της εποχής, ο Καμπύσης στράφηκε στη Γερμανία για να διαμορφώσει μια πολιτισμική πρόταση εθνικής αναγέννησης για την αγαπημένη του πατρίδα, την Ελλάδα.

Νέα άρθρα

Johannes Irmscher Johannes Irmscher (1920–2000) war ein deutscher Altphilologe, Byzantinist und Neogräzist, der maßgeblich am Aufbau der Neogräzistik in der DDR beteiligt war. Der Sohn eines Kunstmalers bes
Charalampos FragistasPromotion Charalampos Fragistas (1905-1976) war im Sommer 1929 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben. Fakultät: Staats- und Rechtswissenschaftliche Fakultät Haupt
Felix Karlinger Felix Karlinger (1920–2000) war ein deutscher Romanist und Volkskundler, der sich u.a. als Übersetzer und Herausgeber griechischer Märchen betätigte. Der Sohn des Kunsthistorikers Hans Kar

Νέοι φάκελοι

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.

Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland

Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.