Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.
Νέα δοκίμια
Vergangenheitsbewältigung und gemeinsamer Weg in die Europäische Union
Der Titel des vorliegenden Essays intendiert, die beiden Grundachsen zu kennzeichnen, an denen sich die bilateralen Beziehungen über die gesamte Nachkriegsepoche hin bis heute orientieren. Das Thema Vergangenheitsbewältigung hat in den Jahrzehnten nach dem Krieg in ganz bedeutendem Umfang das Fundament der offiziellen Beziehungen zwischen Athen und Bonn bestimmt, wobei es kein Zufall ist, dass in schwierigen Konstellationen die Zweite-Weltkrieg-Vergangenheit und die deutsche Besatzungszeit in den Vordergrund des öffentlichen Diskurses zurückkehren. Die beiden Hauptprobleme der Kriegsvergangenheit, zum einen der Umgang mit Kriegsverbrechern, zum anderen die Frage der Kriegsentschädigungen, wurden von den Nachkriegsregierungen nicht auf gleiche Weise angegangen. Das erste dieser Probleme wurde auf eine Weise zum Abschluss gebracht, die beiden Seiten Vorteile erbrachte. Die Lösung des zweiten wurde mit Hilfe juristischer Begriffe bis zur deutschen Wiedervereinigung aufgeschoben, wobei man in den drei letzten Jahrzehnten danach auf deutscher Seite allerdings dem Gespräch über eine wie auch immer geartete Regelung auswich. Der gemeinsame Weg in ein Vereintes Europa stellt seit den 50er Jahren bis heute die zweite Grundachse der griechisch-deutschen Beziehungen dar. Griechenland wie Westdeutschland standen unter den Bedingungen des Kalten Krieges fest auf der Seite des Westens, was für ihre beiderseitigen Beziehungen fundamental bestimmend war. In Fortsetzung dieser Grundstruktur entfalteten sich ihre spezifischen gegenseitigen Bindungen im Rahmen des europäischen Einigungsprozesses, in welchem die Bundesrepublik Deutschland als Gründungsmitglied der EWG fungierte und Griechenland zu deren erstem assoziierten Mitglied geworden ist. Trotz ihrer unterschiedlichen Größe entwickelt sich die Beziehung beider Länder stetig weiter.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
Υπότροφοι καλλιτέχνες του Πανελλήνιου Ιερού Ιδρύματος Ευαγγελιστρίας Τήνου στο Μόναχο (δεύτερο μισό του 19ου και πρώτο μισό του 20ού αιώνα)
Στο τρέχον δοκίμιο αναπτύσσεται το φαινόμενο του καλλιτεχνικού δικτύου που δημιουργήθηκε κατά το δεύτερο μισό του 19ου αιώνα και στις αρχές του 20ού μεταξύ Αθήνας και Μονάχου, από τους υποτρόφους καλλιτέχνες του Πανελλήνιου Ιερού Ιδρύματος Ευαγγελιστρίας Τήνου. Μέσα από την αλληλογραφία των υποτρόφων με το Ίδρυμα, αποκαλύπτονται οι συνθήκες διαβίωσης, οι σχέσεις των καλλιτεχνών μεταξύ τους, η σύνδεση με την ελληνική κοινότητα του Μονάχου, αλλά και η σχέση μεταξύ των υποτρόφων και του Ιδρύματος. Η μετατόπιση του καλλιτεχνικού κέντρου από τη Ρώμη στο Μόναχο διαφαίνεται ήδη με τα πρώτα εγγυητικά συμφωνητικά που υπογράφονται έπειτα από το Βασιλικό Διάταγμα του 1862 με το οποίο το Πανελλήνιο Ιερό Ίδρυμα Ευαγγελιστρίας Τήνου χορηγεί καλλιτεχνικές υποτροφίες τόσο εσωτερικού αλλά κυρίως εξωτερικού. Ανάμεσα στους πρώτους υποτρόφους που προσανατολίστηκαν στη βαυαρική πρωτεύουσα ήταν ο Νικόλαος Γύζης (1842–1901), ο Γιαννούλης Χαλεπάς (1851–1938), ο Γεώργιος Βιτάλης (1838–1901), ο Δημήτριος Γεωργαντάς (1851–1933). Το σύνολο της αλληλογραφίας αποκαλύπτει τις προσδοκίες του Ιδρύματος στο να έχει ενεργή συμμετοχή σε καλλιτεχνικά ζητήματα, αλλά και τις πολιτικές προεκτάσεις που υπήρχαν πίσω από την επιλογή του εκάστοτε υποτρόφου. Από την παρέμβαση του Νικόλαου Νάζου για την κατοχύρωση της υποτροφίας του Νικόλαου Γύζη μέχρι το περιστατικό της μη πληρωμής των τριμηνιών του Νικόλαου Λύτρα, διαφαίνεται το πολιτικό καθεστώς του Ιδρύματος και το μέγεθος της σημασίας των υποτροφιών. Καθώς το Ίδρυμα βρισκόταν σε άμεση σχέση με την εκάστοτε κεντρική κυβέρνηση, διαφαίνεται η παρεμβατική του δράση.
Griechisch-deutsche Kulturbeziehungen zur Zeit der Obristendiktatur (1967-1974)
Die Entwicklung der griechisch-deutschen Kulturbeziehungen in der Junta-Zeit war von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Neben verschiedenen Einzelereignissen belastete diese Beziehungen insbesondere das Streben der Junta, die griechischen Migranten unter ihre Kontrolle zu bringen. In den jeweiligen Einzelbereichen nahm die Entwicklung der Beziehungen einen unterschiedlichen Verlauf. Als Grundpfeiler der westdeutschen Kulturpolitik entwickelte das Goethe-Institut Aktivitäten, die nicht allein auf Stärkung der deutschen kulturellen Präsenz, sondern auch auf die Verbreitung demokratischen Denkens in Griechenland abzielte, während die griechisch-deutschen Kulturbeziehungen auf archäologischem Feld von der ungestörten und harmonischen Zusammenarbeit zwischen dem Griechischen Archäologischen Dienst und dem Deutschen Archäologischen Institut, zuweilen allerdings auch vom repressiven Vorgehen gegen demokratisch gesinnte griechische Archäologen gekennzeichnet waren (Außerdienststellungen, Ausschlüsse und Versetzungen), wobei sich diese zwei Charakteristika auf die konservative politische Einstellung beider Dienststellen zurückzuführen sind. Die griechischsprachigen Radioprogramme aus München und Köln vertraten als Informationsmedium für einheimische wie ausgewanderte Griechen gegenüber den Obristen eine negative Haltung. Das Regime versuchte, mit Demarchen und Aktivität hinter den Kulissen beide Sendungen inhaltlich zu unterdrücken bzw. zu „korrigieren“, doch hielt sich der Erfolg dieser Bemühungen in Grenzen. Die Entwicklung der Zeitschrift der Griechisch-Deutschen Gesellschaften Hellenika spiegelt das Verhältnis dieser Gesellschaften zur Junta wider: Das Periodikum übte bis 1972 heftige Kritik, dann wurde beschlossen, seinen Inhalt konservativ zu strukturieren. Die Politik des Regimes gegenüber den griechischen Schulen in der Bundesrepublik strebte absolute ideologische Kontrolle über die Bildung der Migranten an, während die sogenannten „Informationsreisen“ nach Griechenland von westdeutschen Parlamentariern und Journalisten aus dem konservativen Lager, deren Kosten komplett von der Junta getragen wurden, der Imagepflege des Regimes dienen sollten. Ganz anders verliefen echte Informationsreisen sozialdemokratischer Abgeordneter, die das Athener Regime harter Kritik unterzogen.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
Νέα άρθρα
Hajo Müller
Hajo Müller (Lebensdaten unbekannt) war der Übersetzer des 1969 bei Blanvalet erschienenen Romans Der Fehler (Το λάθος) von Antonis Samarakis, der 1974 bei Ullstein neu aufgelegt wurde. WeiteHans Ditten
Der Byzantinist Hans Ditten (Lebensdaten unbekannt) arbeitete in den 1950er und 1960er Jahren unter Johannes Irmscher als wissenschaftlicher Assistent in der Arbeitsgruppe Byzantinistik am Institut fWerner von Haxthausen
Werner Moritz Maria Graf von Haxthausen (1780–1842) war ein deutscher Philologe und Staatsbeamter, der der Nachwelt als einer der ersten Sammler neugriechischer Volkslieder in Erinnerung blieb.Νέοι φάκελοι
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
