ΕΠΙΤΟΜΗ

Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.

Νέα δοκίμια

Ελληνική ουδετερότητα και προσλήψεις της Γερμανίας στην ελληνική κοινή γνώμη στις αρχές του Α΄ Παγκοσμίου Πολέμου

Η πολιτική της ουδετερότητας στον Α΄ Παγκόσμιο Πόλεμο τείνει να παρουσιάζεται στην ελληνική ιστοριογραφία ως μια στρατηγική επιλογή εκ των άνω, κάτι που αντιστοιχούσε αποκλειστικά στις προδιαθέσεις και προτιμήσεις του βασιλιά Κωνσταντίνου και ενός κύκλου προσκείμενου σε αυτόν. Όμως η αξιοποίηση αρχείων και άλλων πρωτογενών πηγών όπως o τύπος, αναδεικνύει και μια διάσταση υποστήριξης της ουδετερότητας εκ των κάτω, μια ευρύτερη κοινωνική πρόσληψή της ως θεμιτής επιλογής. Αυτή φαίνεται ότι διαμορφώθηκε στο διάστημα από την έκρηξη του Α΄ Παγκοσμίου Πολέμου έως τις αρχές του 1915, όταν η Entente πρότεινε στην Ελλάδα την έξοδό της στον πόλεμο ενόψει της εκστρατείας των Δαρδανελίων.

Ludwig I. und der Philhellenismus in der Münchner Grabkunst – altgriechische Grabmäler für „neugriechische Helden“

Welches Fazit können wir ziehen? Sicherlich jenes, dass auf dem Alten Südlichen Friedhof der ludovizianische Philhellenismus einen unmittelbaren und über mehrere Jahrzehnte hinweg andauernden Niederschlag vor allem in jenen Grabstätten fand, die der Memoria von Personen und deren Familien aus dem engsten Umkreis Ludwigs I. galt: so den beiden Regentschaftsmitgliedern Maurer und Heideck, aber auch den in München verstorbenen Griechen Mavromichalis und Odysseus. Die stilkritischen Analysen, die Verwendung der antiken griechischen (Todes-)Ikonografie, aber insbesondere auch die nachzuweisenden unmittelbaren Bezüge auf damalige antike Grabmalfunde und das Aufgreifen antiker Farbigkeit legen bei diesen Grabmälern ein programmatisches Bekenntnis zum damaligen Philhellenismus nahe. Wie prägend die philhellenische Idee für die Protagonisten um Ludwig I. zeitlebens blieb, bezeugen schließlich auch noch die Nachklänge in den Grabmälern für Thiersch und Klenze. Mit diesen trieb der Philhellenismus noch einmal späte Blüten in der Münchner Grabkunst. Trotz der antiken Zitate, die mit historistischer Opulenz gesteigert wurden, herrschte allerdings nun ein anderer Geist als noch 30 Jahre zuvor, da der philhellenische Idealismus das politische und künstlerische Geschehen in Bayern und anderswo nicht mehr bestimmte. Diese antikisierenden Grabmäler waren also nicht in erster Linie unmittelbarer Ausdruck der Verbundenheit mit den großen Zielen des mittlerweile abgeschlossenen griechischen Freiheitskampfes, vielmehr ein retrospektiver, eher biografisch zu wertender Verweis, der im Dienst einer persönlichen Memoria der einstigen „Fürsprecher“ des neuen Hellas stand. Man ist sogar geneigt, diese späten philhellenischen Grabmäler auch ganz diesseitig als Mittel zur Sicherung des Nachruhms der Verstorbenen zu interpretieren.

Griechische Kunststipendiaten der Panhellenischen Heiligen Stiftung Evangelistria Tinos in München in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Der vorliegende Essay beschäftigt sich mit dem Künstlernetzwerk, das in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Athen und München durch die Stipendiaten der Panhellenischen Heiligen Stiftung Evangelistria Tinos geknüpft wurde. Durch die Korrespondenz zwischen Stipendiaten und Stiftung werden die Lebensbedingungen der Künstler, die Beziehungen untereinander, die Verbindung zur griechischen Gemeinde in München, aber auch die Beziehung zwischen den Stipendiaten und der Stiftung offengelegt. Die Verlagerung der Kunstszene von Rom nach München zeichnet sich bereits in den ersten griechischen Bürgschaftsverträgen ab, die nach dem königlichen Erlass von 1862 unterzeichnet wurden, und mit denen die Panhellenische Heilige Stiftung Evangelistria Tinos Kunststipendien im In- und vor allem im Ausland vergab. Zu den ersten Stipendiaten, die es in die bayerische Landeshauptstadt zog, gehörten Nikolaos Gyzis (1842-1901), Giannoulis Chalepas (1851-1938), Georgios Vitalis (1838-1901) und Dimitrios Georgantas (1851-1933). Die Korrespondenz verdeutlicht den Wunsch der Stiftung an einer aktiven Beteiligung am Kunstgeschehen sowie die politischen Verstrickungen, die hinter der Auswahl jedes einzelnen Stipendiaten standen. Über die Intervention des Kunstliebhabers Nikolaos Nazos zur Sicherung des Stipendiums von Nikolaos Gyzis bis hin zu der Nichtauszahlung der vierteljährlichen Zuwendungen an Nikolaos Lytras wird der politische Status der Stiftung und das Ausmaß der Bedeutung der Stipendien für die Empfänger deutlich. Da die Stiftung in direktem Kontakt zur jeweiligen Athener Zentralregierung stand, werden darin die interventionistischen Aktivitäten offengelegt.

Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsingas

Νέα άρθρα

Alexandros TsirintanisPromotion Alexandros Tsirintanis (1903-1977) war von 1929 bis 1930 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben. Fakultät: Staats- und Rechtswissenschaftliche Fakultät H
Triantafyllos DimitriouPromotion Triantafyllos Dimitriou (-) war von 1929 bis 1939 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben. Fakultät: Medizinische Fakultät Hauptfach: Augenheilkunde Wi
Lorenz GyömöreyLorenz Gyömörey (1931–1989) war ein österreichischer Kleriker, Schriftsteller und Übersetzer griechischer Literatur ins Deutsche sowie deutscher Literatur ins Griechische. Der in Graz geboren

Νέοι φάκελοι

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.

Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland

Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.