Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.
Νέα δοκίμια
Die Verfassung, die Bayern, die Parteien und die „aufgeklärten Nationen“
Auf der Grundlage der durch die Revolution geschaffenen Verfassungstradition widersetzen sich die Griechen dem Regime der von den Bayern eingeführten absoluten Monarchie, nachdem die Bayern unter dem Vorwand der «Unreife der Griechen» für eine konstitutionelle Regierung all das vergessen haben, was den Griechen und den ihnen die Unabhängigkeit garantierenden europäischen Mächten einst versprochen wurde. Der Erfolg der Revolution vom 3. September wird auch den «aufgeklärten Nationen» gutgeschrieben, die den Griechen halfen, sich vom «Bavarismus» zu befreien, was jedoch keineswegs heißt, dass diese «aufgeklärten Nationen» selbst von der «Reife» der Griechen für eine Verfassung überzeugt waren. Mit Blick auf die Diskussionen über eine Verfassung in der ersten Nationalversammlung 1843/44 lässt sich sagen, dass England und Frankreich in der Absicht, die Macht des Monarchen nicht zu sehr zu beschränken, eng mit Ludwig I. von Bayern zusammenarbeiteten. Auch die Führer der drei Parteien waren mit dieser Zusammenarbeit einverstanden, da sie der Überzeugung waren, dass die Verfassung ein Ergebnis des Konsenses zwischen dem bayerischen König und den Parteien darstellen müsse. Dieses Bündnis schuf nun aber eine neue Opposition innerhalb der Nationalversammlung, die die Bayern nunmehr ebenfalls zu den westlichen Mächten zählte und bei den Bevollmächtigten zwischen Verteidigern der Nation einerseits und «Fremden» andererseits unterschied.
Übersetzung aus dem Griechischen: Dennis Püllmann
Die Geschichte einer Umbenennung: Von der König-Otto- zur National-Universität (1837-1862)
In diesem Essay werden die Modalitäten dargestellt, über die eine Institution wie die Universität von einem Umfeld in ein anderes transferiert wird und dabei eine neue Identität erlangt. Der Text erforscht zunächst die Beziehungen des neu gegründeten Instituts zum ottonischen Regime und zu König Otto selbst. Mit dem Fokus auf drei Themenbereiche werden anschließend die Beziehungen der Athener Universität zu ihren deutschen Vorbildern untersucht: Organisation und Verwaltung der an der Spitze des Erziehungs- und Bildungssystems stehenden Institution, das Profil ihrer Professorenschaft, schließlich der das Studienprogramm prägende Geist sowie die angebotenen Lehrinhalte. Dabei kommt im Einzelnen zutage, dass hier kein mechanischer Transfer, sondern ein kontinuierlicher Dialog zwischen den deutschsprachigen Vorbildern und ihrer griechischen Umsetzung, ein Auswahl- und Anpassungsprozess auf der Grundlage jeweiliger politischer und gesellschaftlicher Gegebenheiten erfolgte. In diesem Kontext erwies sich die Universität als privilegiertes Terrain der Übereinkunft, aber auch der Kontroverse zwischen dem bayerischen Establishment und den lokalen Eliten, aus dem als Produkt der deutsch-griechischen Beziehungen eine zentrale erwuchs. Die Umbenennung der König-Otto-Universität in Nationale Universität, ein wesentliches Resultat des Beitrags auch der Studentenbewegung, die sich in ihrem Schoß politisch formiert hatte, signalisierte den Übergang in eine neue Periode, die aber noch lange von ihren Ursprüngen geprägt wurde.
Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler
Ο φιλελληνισμός στη Σαξονία, 1821–1828
Έτσι, το ερώτημα που τέθηκε προηγουμένως σχετικά με τους δεσμούς ανάμεσα στον φιλελληνισμό και το αστικό-φιλελεύθερο κίνημα στη Σαξονία απαντάται ως εξής: οι δεσμοί αυτοί φαίνεται να έχουν παίξει περιφερειακό μόνο ρόλο. Παράλληλα, η επίδραση του φιλελληνισμού στην εσωτερική πολιτική της Σαξονίας αποδεικνύεται μάλλον ισχνή. Εδώ υπάρχουν διαφορές αφενός σε σχέση με τη νοτιοδυτική Γερμανία και τα φιλελληνικά ερεθίσματα για τη συγκρότηση οργανώσεων των πολιτών, τα οποία έχει υπογραμμίσει ο Christoph Hauser [Κρίστοφ Χάουζερ], και αφετέρου σε σχέση με τη Βαυαρία και τον κρατικό φιλελληνισμό υπό τον βασιλιά Λουδοβίκο Α΄, τον οποίο έχει περιγράψει ο Ludwig Spaenle [Λούντβιγκ Σπένλε]. Αντίθετα, διακριτοί είναι ορισμένοι παραλληλισμοί με την Πρωσία (όπως η θεσμική αδυναμία της φιλελεύθερης αστικής τάξης, η γρήγορη παρέμβαση της κυβέρνησης ήδη από το καλοκαίρι του 1821 και η επίσημη ανοχή στο κίνημα των δωρεών από το 1826). Ωστόσο, είναι ακόμη πολύ νωρίς για μια συνολική σύγκριση της Σαξονίας με άλλα γερμανικά κράτη· για να γίνει αυτό, πρέπει πρώτα να προχωρήσει αισθητά η έρευνα για τον σαξονικό φιλελληνισμό – πράγμα για το οποίο παροτρύνουμε στο κλείσιμο αυτού του κειμένου.
Μετάφραση από τα γερμανικά: Ιωάννα Μεϊτάνη
Νέα άρθρα
Martin Jordan
Martin Jordan (1917–1997) war ein deutscher Theologe und Übersetzer griechischer Literatur ins Deutsche. Nach seiner Konversion zum orthodoxen Christentum nahm Jordan 1950 ein Theologiestudium aVangelis Tsakiridis
Vangelis „Tsak“ Tsakiridis (geb. 1936) war in den 1960er und 1970er Jahren in West-Berlin als Bildhauer, Schriftsteller und Übersetzer tätig. Nach dem Studium Rechtswissenschaften, Bildhauerei unΝέοι φάκελοι
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
