ΕΠΙΤΟΜΗ

Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.

Νέα δοκίμια

Κοινωνική μέριμνα και αντιπροπαγάνδα: Τα ραδιοφωνικά προγράμματα και οι εφημερίδες για τους Gastarbeiter στη δεκαετία του ’60

Ο Ψυχρός Πόλεμος στα ραδιοκύματα και η λειτουργία ραδιοφωνικών σταθμών και στις δύο πλευρές που χωρίζονταν από το «σιδηρούν παραπέτασμα» είχε ως επίσημη δικαιολογία την ανάγκη απάντησης στην «εχθρική προπαγάνδα διά του ραδιοφώνου» του αντίπαλου ιδεολογικού μπλοκ. Στην Ομοσπονδιακή Γερμανία η σύγκρουση αυτή εξελίχθηκε σε αντιπαράθεση μεταξύ των ραδιοφωνικών ιδρυμάτων και των ομοσπονδιακών αρχών για το περιεχόμενο και τη στόχευση ξενόγλωσσων των ραδιοφωνικών εκπομπών για Gastarbeiter από τις χώρες του μεσογειακού Νότου, που έλαβε τη μορφή του διπόλου μεταξύ κοινωνικής μέριμνας και αντιπροπαγάνδας. Το αίτημα της ομαλής ένταξης των μεταναστών στη γερμανική κοινωνία εξέφραζαν, πρωτίστως, τα ραδιοφωνικά προγράμματα για τους Έλληνες, όπως, για παράδειγμα, η εκπομπή του Μονάχου (έτος ίδρυσης: 1964) που σηματοδοτούσε επιπλέον την κοινή δέσμευση γερμανών και ελλήνων συντελεστών να εκμεταλλευτούν την προστασία του γερμανικού Συντάγματος και τη νομοθεσία για την ελευθερία και την ανεξαρτησίας των ΜΜΕ, ώστε να διασφαλίζεται ο ανεξάρτητος σχολιασμός των γεγονότων και των εξελίξεων στην Ελλάδα.

Αντίθετα, η έκδοση της εφημερίδας «Η Ελληνική» από την Ομοσπονδιακή Γραμματεία Τύπου αποδείκνυε ότι υπήρχαν στη Γερμανία αρκετοί αξιωματούχοι που θεωρούσαν ότι, στο πλαίσιο του ψυχροπολεμικού προπαγανδιστικού ανταγωνισμού, βασικό όπλο για την αντιμετώπιση της κομμουνιστικής επιρροής ήταν η χρηματοδότηση εφημερίδων για τους Gastarbeiter.

Auf intellektuellen Pfaden im Reich der Töne: Nikolaos Chalikiopoulos Mantzaros und seine philosophisch fundamentierte Musikauffassung

Bis vor relativ kurzer Zeit präsentierte sich das kompositorische Schaffen von Nikolaos Chalikiopoulos Mantzaros (1795-1872) als schwierig zu erklärender Fall: Während das Schaffen seiner jungen Jahre ein dynamischer Aufbruch in vollem Einklang mit dem allgemeinen Entwicklungsgeschehen in Europa kennzeichnet, ist sein Komponieren seit den 1830er Jahren vom Kontrapunkt, und hier besonders von der Fugenform bestimmt – Formen und Verfahren, die zu dieser Zeit als „akademisch“ und „steril“ galten. Doch das Denken, mit dem sich Mantzaros dem Idealismus und anderen philosophischen Strömungen außerhalb des italienischen Raums anschloss, und die Nachverfolgung der Art und Weise, wie sie der Komponist im damaligen Kulturraum der Ionischen Inseln für sich interpretierte, scheinen das „Problem Mantzaros“ hinreichend zu lösen. Mantzaros verschaffte sich seinen Zugang zum Wesen der Musik auf rein philosophischen Pfaden, auf welchen Hegels Thesen überragende Bedeutung zukam. Kritisch stand er „romantischen Überzogenheiten“ gegenüber, die von Komponisten herrührten, die seinem Dafürhalten nach das philosophische Denken Hegels und Schellings missverstanden hatten, obwohl sie sich auf deren Namen beriefen. Im Rahmen dieser Gegebenheiten erweist sich Mantzaros als ein Glied mehr in der Kette der Rezeption des Idealismus und anderer philosophischer Strömungen auf den Ionischen Inseln. Darüber hinaus scheint die Bedeutung der Ideen Hegels in Mantzaros’ reifen Jahren viel zum Verständnis der dichterischen Reifezeit von Solomos beitragen zu können.

Übersetzung aus dem Griechischen: Joachim Winkler

Griechische Wissenschaftler an deutschen Hochschulen. Das Beispiel der Professoren der Hochschule für Agrarwissenschaften Athen

Ziel des Essays ist es, die Beziehungen, die Einwirkungen und den Austausch durch griechische Wissenschaftler, ob Agronomen oder nicht, zu untersuchen, die von etwa Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die ersten Jahrzehnte nach dem Krieg in Deutschland studierten oder sich fortbildeten. In diesem Rahmen wurde der Einfluss untersucht, den ihr Auslandsaufenthalt, ihre kürzere oder längere Zeit in deutschen Einrichtungen auf ihre spätere Karriere hatte, die Art und Weise, mit der ihre an deutschsprachigen Institutionen erlangte Kenntnis und Erfahrung die Übernahme von Praktiken und Mentalitäten beeinflusste, aber auch die Auswirkung auf die Gestaltung des Studiums im Inland. All dies wurde in eine vergleichende Perspektive gestellt, sowohl in Bezug auf ihr Grundstudium wie auch ihre spätere Karriere. Darüber hinaus wurde die Gruppe der in Deutschland ausgebildeten oder „germanophilen“ Wissenschaftler und Professoren in Bezug auf die Präferenzen sowie wissenschaftlichen und akademischen Karrieren der übrigen vergleichend analysiert, die in anderen Ländern und an ausländischen Universitäten studierten oder sich fortbildeten. Grundanliegen war es, die Kriterien hinter diesen Entscheidungen, aber auch das Ausmaß, die Breite und Dauer dieser Beziehungen, Einflüsse und des Austauschs zu skizzieren und zu bestimmen.

Übersetzung aus dem Griechischen: Ulf-Dieter Klemm

Νέα άρθρα

Άουγκουστ Τέοντορ ΠόικερΟ Άουγκουστ Τέοντορ Πόικερ (August Theodor Peucker, γένν. 1807, θάνατος μετά το 1877) ήταν γερμανός φιλόλογος και καθηγητής ξ
Stamatia KrawczynskiStamatia Krawczynski (1923–1964), geb. Mitsoura, war eine griechische Philologin, die 1956 an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Franz Dölger mit einer kritischen Edition des mittelgr
Fanny Birndt Fanny Birndt (1854–n. d.) war eine deutsche Schriftstellerin, Sprachlehrerin und Übersetzerin. Als Tochter des Sprachlehrers Ferdinand Birndt (1821–1873), der den ausländischen Studenten der

Νέοι φάκελοι

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.

Die deutschen Philhellenismen

Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.

Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland

Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.