Τα Δοκίμια της Επιτομής διακρίνονται σε τέσσερις κατηγορίες, τις Μικροϊστορίες (θεματικά και χρονικά εστιασμένες μελέτες περίπτωσης), τις Μακροδιαδικασίες (πρακτικές διαμεσολάβησης, δίκτυα, πολιτικές και δομές), τα Μετα-αφηγήματα (έννοιες, ερμηνευτικά σχήματα, στερεότυπα) και τις Παρουσιάσεις (λ.χ. ερευνητικά προγράμματα ή και βιβλιοκρισίες).
Τα εγκυκλοπαιδικά Άρθρα προσφέρουν σύντομες πληροφορίες για πρόσωπα, θεσμούς, τόπους, μέσα και αντικείμενα των ελληνογερμανικών διασταυρώσεων.
Οι Φάκελοι συγκεντρώνουν επιλεγμένα δοκίμια και άρθρα ώστε να προσφερθεί εποπτική εικόνα για συγκεκριμένες θεματικές ενότητες.
Νέα δοκίμια
Die Briefe der Königin Amalie von Griechenland an ihren Vater in Oldenburg: monarchisches Ideal und griechische Realität
Die protestantische Königin Amalie kam im Alter von 18 Jahren nach Griechenland, um gemeinsam mit dem bayerisch-katholischen König Otto ein Land zu regieren, das sich nach zwölf Jahren blutigen Freiheitskampfes und Bürgerkriegs des osmanischen Jochs entledigt hatte. Die Gründung des Hauses Wittelsbach war das Ergebnis europäischen diplomatischen Handelns im breiteren Kontext der heiklen sogenannten Orientalischen Frage. Amalie unterhielt zu ihrem Vater, dem Großherzog von Oldenburg, von 1836 bis zu seinem Tod 1853 eine regelmäßige Korrespondenz. Ihre Briefe sind tief durchdrungen von der Vorstellung einer Geschichte der Vorsehung und geben in verdichteter Form die Grundzüge des konservativen Denkens der damaligen Zeit wider. Die Umstände ihrer Zeit boten ihr viele Gelegenheiten, ihre Besorgnis über die Revolutionsbewegungen zu äußern, die Europa damals erschütterten, über Liberalismus und Konstitutionalismus und über den verhängnisvollen Einfluss von Philosophien auf den sozialen Frieden. Zur gleichen Zeit horchte die Königin auf das Echo von Säkularisierung und „ideologischer Politik“ in der griechischen Gesellschaft und zog die Vertreter traditioneller Gesinnung (Einheimische, Freiheitskämpfer) den Vertretern des westlichen Geistes (Nichteinheimische, Phanarioten, Gelehrte) vor. Das Streben nach der Großen Idee der europäischen „Diplomatie der Händler“ zum Trotz und die Umgehung der Verfassung im Interesse der unmittelbaren Bevormundung des „unreifen Volkes“ waren die beiden Hauptpfeiler des politischen Denkens und Handelns der romantischen Königin, die davon träumte, das Byzantinische Reich wieder auferstehen zu lassen, und zu diesem Zweck freudig bereit war, ihre Kinder nach griechisch-orthodoxem Ritus zu taufen. Die griechische Krone integrierte die griechische Revolution von 1821 in ihr Stammbuch und suchte die Kontinuität zur byzantinischen Tradition. In Amalies Fantasiewelt war Otto ein „bruderloser“ europäischer Herrscher, der in sich den Mut und die Frömmigkeit des deutschen Mittelalters, die byzantinische Erhabenheit und die Widerstandstradition der Freiheitskämpfer von 1821 vereinte. In ihrer Korrespondenz beschreibt sie die Versuche des Königspaares, ein Hofprotokoll zu gestalten, das nicht ausschließlich auf der europäischen Etikette und auf den, dem griechischen Volk fremden feudalen Traditionen basierte, sondern den Besonderheiten des Landes angepasst war. Der Königshof stand im Mittelpunkt der im Werden befindlichen neuen Gesellschaft und spielte eine institutionalisierende und homogenisierende Rolle, während er das fragile Gleichgewicht zwischen sozialen Gruppen, staatlichen Institutionen und ausländischen Akteuren aufrechterhielt.
Übersetzung aus dem Griechischen: Athanassios Tsingas
Die deutsche technologische Überlegenheit in Griechenland, 1900–1940: Praxis und Vorstellungen
Die deutsche Industrie begann vom Ende des 19. Jahrhunderts an den griechischen Markt für Industrieausstattung und chemische Produkte zu durchdringen. In dem Essay untersuche ich, auf welche Weise und unter welchen Bedingungen die deutsche Technologie auf diesem Markt die beherrschende Stellung erlangt hat. Die Art des Austauschs zwischen beiden Ländern formte im Übrigen auch die gegenseitige Wahrnehmung der Beteiligten auf beiden Seiten.
Übersetzung aus dem Griechischen: Ulf-Dieter Klemm
«Αδέκαστη δικαιοσύνη, αδέκαστοι μάρτυρες»: Έλληνες υπερασπιστές στη δίκη του Μαξ Μέρτεν
Τον Φεβρουάριο του 1959, έλαβε χώρα στο Ειδικό Στρατοδικείο Εγκλημάτων Πολέμου της Αθήνας η δίκη του γερμανού εγκληματία πολέμου Μαξ Μέρτεν. Ο Μέρτεν, που συνελήφθη τυχαία στην Αθήνα τον Μάιο του 1957, την περίοδο της Κατοχής, ως αξιωματικός του γερμανικού στρατού, είχε βρεθεί εγκατεστημένος στην πόλη της Θεσσαλονίκης. Σύμφωνα με τις κατηγορίες που εκκρεμούσαν σε βάρος του, ήταν υπεύθυνος για τον εκτοπισμό 50.000 Εβραίων της Μακεδονίας στο στρατόπεδο συγκέντρωσης του Άουσβιτς-Μπιρκενάου, καθώς και για τη λεηλασία εβραϊκών περιουσιών και μνημείων. Η παραπομπή του σε δίκη αποτέλεσε ένα από τα πιο πολυσυζητημένα θέματα της επικαιρότητας συγκλονίζοντας το πανελλήνιο, το οποίο περίμενε με αγωνία την τιμωρία του. Εντούτοις, πλην των δικαστών και των μαρτύρων κατηγορίας, εντός της δικαστικής αίθουσας έκαναν την εμφάνισή τους και μια σειρά μαρτύρων με αρκετά ύποπτο και σκοτεινό ρόλο στα χρόνια της Κατοχής, οι οποίοι έσπευσαν να τείνουν χείρα βοηθείας στον γερμανό κατηγορούμενο για εγκλήματα πολέμου. Σκοπός της μελέτης ήταν να επικεντρωθεί στο ζήτημα των μαρτύρων υπεράσπισης και μέσα από την προσωπική διαδρομή του καθενός να γίνουν κατανοητοί οι πραγματικοί λόγοι για τους οποίους οι άνθρωποι αυτοί κατέθεσαν υπέρ του Μέρτεν.
Νέα άρθρα
Hermann Lübke
Hermann Lübke (1852–1923) war ein klassischer Philologe und Gymnasiallehrer, der als Forscher der griechischen Volkskultur und Übersetzer griechischer Volkslieder tätig war. Nach altphilolGustav A. Conradi
Gustav A. Conradi (geb. 1909, gest. nach 1988) veröffentlichte 1973 die bislang einzige deutsche Übersetzung der Odyssee (Οδύσσεια) von Nikos Kazantzakis (1883–1957). Der promovierte RomanCharalampos Fragistas
Promotion Charalampos Fragistas (1905-1976) war im Sommer 1929 als Promotionsstudent an der Universität Hamburg eingeschrieben. Fakultät: Staats- und Rechtswissenschaftliche Fakultät HauptΝέοι φάκελοι
Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos
In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto.
Die deutschen Philhellenismen
Das Dossier umfasst verschiedene Felder der deutsch-griechischen Verflechtungen, die bislang für gewöhnlich unter dem einheitlichen Begriff des deutschen Philhellenismus (bzw. des Mishellenismus) subsummiert wurden. Den ersten Angelpunkt der Konferenz bildet die Neubewertung der Rezeptionen von 1821 in den deutschsprachigen Ländern und die Mobilisierung, die sie in Verbindung mit den politischen Bewegungen nördlich der Alpen hervorriefen. In diesen Bewegungen waren freilich von vornherein eine politische und eine kulturelle Komponente miteinander verflochten, die politische Bewegung des Philhellenismus und die aus der einschlägigen Literatur bekannte „Tyrannei Griechenlands über Deutschland“. Selbstverständlich darf die Rolle der griechischen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden. Den zweiten Angelpunkt bildet die Untersuchung der Transformationen, die diese politisch-kulturelle Verflechtung in den 200 Jahren nach dem Ausbruch der Griechischen Revolution erfuhr.
Deutsch-griechische Verflechtungen vom Deutschen Kaiserreich bis zum Einmarsch der Wehrmacht in Griechenland
Die Sehnsucht der gebildeten Deutschen nach dem, was sie als die Wiege ihrer persönlichen und gesellschaftlichen Identität ansahen, blieb auch in diesen Jahren unvermindert, während sich die Griechen, die auf dem Wege der Bildung zu gesellschaftlicher Reputation gelangen wollten, hauptsächlich (wenn auch nicht ausschließlich) durch die Augen der Deutschen sahen.
